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Grundlagen
Auswahl & Einführung
Kosten
Looker Studio (das kostenlose Berichtswerkzeug von Google) oder Power BI (die BI-Plattform von Microsoft)? Google nennt Looker Studio seit dem 10. April 2026 wieder Data Studio, die Suchbegriffe bleiben aber oft die alten. Diese Seite ordnet Google BI ein, vergleicht beide Werkzeuge in zwölf Kriterien, rechnet Lizenzen für 50 und 200 Nutzer und liefert eine Entscheidungsmatrix. Preise und Funktionen stammen von den Herstellerseiten, Stand Oktober 2026.
Beide Werkzeuge lösen verwandte, aber nicht dieselben Aufgaben.
Looker Studio, seit April 2026 offiziell Data Studio, ist das Berichtswerkzeug von Google, mit dem sich Daten aus Google-Diensten und vielen weiteren Quellen ohne Lizenzkosten als Dashboards darstellen lassen. Power BI ist die BI-Plattform von Microsoft mit eigenem Datenmodell, Formelsprache und Rechteverwaltung.
Looker Studio passt für schnelle Berichte auf Daten aus Google Analytics, Google Ads, Google Sheets oder BigQuery, wenn kein zentrales Datenmodell nötig ist. Power BI passt, wenn Kennzahlen einheitlich berechnet, Zeilenrechte gepflegt und Berichte in Microsoft 365 verteilt werden sollen. Google trennt die Rollen selbst: Data Studio für persönliche Exploration, Looker für geregelte Daten auf einem zentralen semantischen Modell (Google Cloud Blog, 10. April 2026).
Google nannte Data Studio im Oktober 2022 Looker Studio (Blog 2022) und seit dem 10. April 2026 wieder Data Studio. Die Bezahlstufe heißt Data Studio Pro, früher Looker Studio Pro. Bestehende Berichte wechseln laut Google ohne Zutun. Diese Seite sagt Looker Studio, weil der alte Name in Teams und Suchanfragen weiterlebt.
Power BI gegen Tableau und Qlik: Power BI vs Tableau vs Qlik. Zwölf Alternativen inklusive Looker: Power BI Alternativen. Überblick über 13 Werkzeuge: BI Software Vergleich.
Ähnliche Namen führen oft zu Missverständnissen. Diese Begriffe klären wir vorab.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Looker Studio (Data Studio) | Berichtswerkzeug von Google, kostenlos für Ersteller und Betrachter |
| Looker | Enterprise-BI-Plattform von Google Cloud mit zentralem Modell in LookML, nicht identisch mit Looker Studio |
| BigQuery | Serverloses Data Warehouse von Google Cloud, abgefragt per SQL |
| Power BI Desktop | Kostenloses Microsoft-Programm zum Erstellen von Berichten und Datenmodellen |
| DAX | Data Analysis Expressions, die Formelsprache von Power BI für Kennzahlen und Zeitvergleiche |
| Row Level Security | Zeilenrechte: Nutzer sehen nur die für sie freigegebenen Zeilen, etwa ihre Region |
| Connector | Anschluss, über den ein Werkzeug Daten aus einer Quelle wie ERP, CRM oder Google Ads liest |
| Semantic Layer | Schicht, in der Kennzahlen wie Umsatz oder Marge einmal für alle Berichte definiert werden |
Grundlagen zu Auswertungen und Dashboards stehen auf Was ist Business Intelligence.
Wer nach Google BI sucht, findet keine einzelne Software, sondern mehrere Produkte mit unterschiedlicher Aufgabe und Preislogik.
Das Berichtswerkzeug ist für Ersteller und Betrachter kostenlos. Laut Google verbindet es sich direkt mit mehr als 1.400 Datenquellen, darunter Google Sheets, Google Ads, BigQuery und Google Analytics. Dieselbe Seite nennt über 1.300 Community-Connectors, die Zählweise ist also nicht einheitlich (Google Cloud Data Studio).
Die Bezahlstufe nennt Google Support, Systemadministration, Verwaltung von Team-Inhalten, KI-Funktionen und kundenverwaltete Schlüssel (CMEK). Der Preis liegt bei 9 US-Dollar je Nutzer, Projekt und Monat und hängt von der Laufzeit ab. Lizenzen kaufen Sie in der Google Cloud Console oder der Workspace Admin Console (Google Cloud Blog).
Looker ist die Enterprise-Plattform mit Semantic Layer in LookML. Sie liest direkt aus Datenbanken wie BigQuery, Snowflake oder Databricks, ohne Datenextrakt. Preise bestehen aus Plattform und Nutzertyp, gelten nur auf Anfrage und laufen über ein bis drei Jahre (Looker Preise, Looker).
BigQuery liefert oft die Daten für Berichte. Google nennt einen Gratisbereich von 10 GiB Speicher und 1 TiB Abfragevolumen pro Monat, danach 6,25 US-Dollar je TiB (BigQuery Preise).
Power BI bündelt Bericht, Modell und Verteilung in einem Produkt. Nach Einschätzung von Find-Your-BI entspricht der Umfang eher Looker plus Data Studio als Data Studio allein. Deshalb führt ein Preisvergleich zwischen null und 12,10 Euro in die Irre.
Quellen: Google Cloud, Stand Oktober 2026. Die Einordnung von Power BI ist eine Einschätzung von Find-Your-BI.
Vier Bausteine von Google, zwei Stufen von Power BI, jeweils mit Listenpreis.
| Anbieter | Segment | Preis ab | Rolle | Lizenzlogik | Datenmodell | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Looker Studio (Data Studio)Google, Berichtswerkzeug | KMU | kostenlos | Berichte und Dashboards | Kostenlos | Je Bericht, zentral über Looker | Marketing, Ad-hoc-Berichte |
| Data Studio ProGoogle, früher Looker Studio Pro | Mittelstand | 9 USD je Nutzer, Projekt, Monat | Berichte plus Teamverwaltung | Je Nutzer und Projekt | Wie Data Studio | Teams mit Verwaltungsbedarf |
| Looker (Google Cloud core)Google, Enterprise-BI | Enterprise | auf Anfrage | BI-Plattform | Plattform plus Nutzertyp | Zentral in LookML | Geregelte Kennzahlen, Embedding |
| BigQueryGoogle, Data Warehouse | Mittelstand | Gratisbereich, danach nutzungsabhängig | Datenbasis | Abfragevolumen oder Kapazität | Tabellen in SQL | Zentrale Datenhaltung |
| Power BI ProMicrosoft, BI-Plattform | Mittelstand | 12,10 € je Nutzer und Monat | Bericht, Modell, Verteilung | Je Nutzer, Jahresabrechnung | Modell mit DAX | Controlling, Microsoft 365 |
| Power BI Premium pro BenutzerMicrosoft, erweiterte Stufe | Mittelstand | 20,80 € je Nutzer und Monat | Premium-Funktionen | Je Nutzer, Jahresabrechnung | Wie Pro, erweitert | Anspruchsvollere Modelle |
Quellen: Google Cloud, Looker Preise, BigQuery Preise, Power BI Preise, Stand Oktober 2026. Währungen nicht umgerechnet, Preise ohne Mehrwertsteuer.
Die Spalten beschreiben, was die Hersteller angeben. Die letzte Spalte nennt, worauf es ankommt.
| Kriterium | Looker Studio (Data Studio) | Power BI | Worauf es ankommt |
|---|---|---|---|
| Datenmodell | Berechnete Felder, mehrere Quellen je Bericht verknüpfbar. Zentrales Modell über Looker. | Modell mit Tabellen und Beziehungen, über Berichte hinweg nutzbar. | Einheitliche Kennzahlen brauchen ein Modell. |
| Berechnungen | Berechnete Felder mit Formeln. | DAX für Kennzahlen und Zeitvergleiche. | Einschätzung: DAX ist mächtiger, aber schwerer zu lernen. |
| Datenanbindung | Mehr als 1.400 Datenquellen laut Google, dazu über 1.300 Community-Connectors. | Hunderte Quellen laut Microsoft, etwa Dynamics 365, Salesforce, Azure SQL, Excel. | Zählweisen sind nicht vergleichbar. ERP und CRM im Pilot testen. |
| Performance | Berichte fragen die Quelle ab, Tempo und Kosten hängen von ihr ab. | Import ins Modell oder Direktabfrage, Grenzen je Lizenz. | Große Mengen im Data Warehouse aufbereiten. |
| Row Level Security | Filter nach E-Mail des Betrachters oder Regeln in der Quelle (Dokumentation, im Pilot prüfen). | Rollen mit Filterregel im Modell. | Mit drei Testnutzern prüfen. |
| Self-Service | Drag-and-drop-Editor mit Filtern und mehreren Seiten. | Power BI Desktop, Power Query, Service zum Teilen. | Viele Ersteller brauchen Regeln. |
| Zusammenarbeit | Teilen mit Personen und Gruppen, Zusammenarbeit in Echtzeit. | Teilen nur mit Pro oder Premium. Teams, Excel, PowerPoint, Outlook, SharePoint. | Ökosystem entscheidet: Google Workspace oder Microsoft 365. |
| Einbettung | In Webseiten und Intranet einbettbar. | Power BI Embedded, laut Microsoft 1 USD pro Stunde, ohne Endnutzerlizenz. | Lizenz für externe Nutzer früh klären. |
| KI | Mit Gemini gebaut, BigQuery-Agenten in Data Studio nutzbar, Pro nennt KI-Funktionen. | Copilot für Berichte und Fragen. Voraussetzungen beim Hersteller prüfen. | KI hat ein eigenes Preisschild. |
| Governance | Pro: Systemadministration, Team-Inhalte, CMEK. | Arbeitsbereiche, Rollen, gemeinsame Modelle. | Governance braucht Zuständigkeiten. |
| Kosten | Kostenlos. Pro: 9 USD je Nutzer, Projekt, Monat. | Pro 12,10 €, Premium pro Benutzer 20,80 € je Nutzer und Monat. | Nur Lizenz greift zu kurz. |
| Betrieb | Cloud-Dienst von Google. | Cloud-Dienst, eigener Betrieb mit Power BI Report Server. | Region und Auftragsverarbeitung klären. |
Quellen: Google Cloud Data Studio, Looker, Power BI Desktop, Power BI, Preise, Stand Oktober 2026. Aussagen zu berechneten Feldern, Zeilenfiltern und Datenmengen beruhen auf der allgemeinen Herstellerdokumentation und sind im Pilot zu prüfen.
Der größte fachliche Unterschied liegt darin, wo Kennzahlen definiert werden.
Ein Semantic Layer legt einmal fest, was Umsatz oder Marge bedeutet. Bei Power BI übernimmt das Datenmodell diese Rolle, bei Google Looker mit LookML. Data Studio zielt laut Google auf persönliche Exploration und Ad-hoc-Berichte.
Mit Funktionen wie CALCULATE und SAMEPERIODLASTYEAR werden Vorjahresvergleiche und gleitende Durchschnitte zu wiederverwendbaren Kennzahlen im Modell. Microsoft nennt DAX leistungsstark. Der Preis ist die Lernkurve, denn DAX arbeitet mit Filterkontext.
Wer Excel-Formeln kennt, findet sich schnell zurecht. Die Grenze liegt in der Pflege: Eine Definition gilt für die Datenquelle oder den Bericht, in dem sie angelegt ist. Bei vielen Berichten steigt der Aufwand, Zahlen gleich zu halten. Das ist eine Einschätzung von Find-Your-BI.
Je mehr Logik im Data Warehouse liegt, etwa in BigQuery, desto leichter lassen sich Werkzeuge kombinieren oder wechseln. Das ist ein Erfahrungswert von Find-Your-BI.
Quelle zu DAX: Power BI Desktop, Microsoft. Aussagen zu berechneten Feldern sind im Pilot zu prüfen.
Die Tabelle zeigt Listenpreise über zwölf Monate, nur Lizenz. Aufbau, Schulung und Betrieb kommen hinzu.
| Werkzeug und Plan | Annahme | Lizenz pro Jahr | Zusätzlich |
|---|---|---|---|
| Looker Studio (Data Studio)Ersteller und Betrachter | Kostenlos laut Google | 0 € | Abfragekosten der Quelle, Aufbau, Pflege |
| Data Studio Pro50 Nutzer | 50 mal 9 USD mal 12 | 5.400 USD | Lizenz je Projekt, Preis laufzeitabhängig |
| Data Studio Pro200 Nutzer | 200 mal 9 USD mal 12 | 21.600 USD | Bei mehreren Projekten mehrfach |
| Power BI Pro50 Nutzer | 50 mal 12,10 € mal 12 | 7.260 € | Datenmodell, Schulung, Gateway |
| Power BI Pro200 Nutzer | 200 mal 12,10 € mal 12 | 29.040 € | Kapazitätsmodell gegenrechnen |
| Power BI Premium pro Benutzer50 Nutzer | 50 mal 20,80 € mal 12 | 12.480 € | Copilot-Voraussetzungen prüfen |
| Power BI Premium pro Benutzer200 Nutzer | 200 mal 20,80 € mal 12 | 49.920 € | Kapazitätsmodell gegenrechnen |
Quellen: Google Cloud Data Studio, Power BI Preise, Stand Oktober 2026. Ohne Mehrwertsteuer, Währungen nicht umgerechnet. Rechenbeispiele von Find-Your-BI, keine Angebote. Mehr zu Power BI: Power BI Kosten.
Die Lizenzzeile ist selten der größte Posten.
Berichte auf BigQuery lösen Abfragen aus. Google berechnet 6,25 US-Dollar je TiB, das erste TiB im Monat ist frei (BigQuery Preise). Aufbereitete, kleine Tabellen halten die Kosten niedrig, das ist eine Einschätzung von Find-Your-BI.
Ohne Pro oder Premium lassen sich Berichte nicht teilen (Microsoft). Bei vielen Betrachtern kann eine Fabric-Kapazität günstiger sein, Microsoft nennt für die Reservierung 40,5 Prozent Ersparnis gegenüber nutzungsabhängiger Abrechnung. Die Schwellen beschreibt Power BI Kosten.
Aufbau, Schulung und Pflege übersteigen die Lizenz häufig. Ein kostenloses Werkzeug entlastet das Budget, nicht automatisch die Fachabteilung. Das ist ein Erfahrungswert von Find-Your-BI.
Entscheidend sind Datenbasis, Planumfang und Zusatzkosten.
Data Studio ist laut Google mit Gemini gebaut. Agenten aus BigQuery beantworten dort Fragen in natürlicher Sprache, Pro nennt KI-Funktionen.
Antworten gründen auf dem LookML-Modell. Über das Kontingent hinaus berechnet Google nach der Einführungsphase 3 und 20 US-Dollar je Million Eingabe- und Ausgabe-Token.
Copilot erstellt Berichte aus Beschreibungen und beantwortet Fragen. Preise und Voraussetzungen nennt die Preisseite nicht, klären Sie sie beim Hersteller.
Quellen: Google Cloud Data Studio, Looker Preise, Power BI. Laut Bitkom (14. September 2026, 603 Unternehmen) nutzen 57 Prozent der Unternehmen KI. Im BARC Trend Monitor 2026 (1.579 Befragte) führen Datenqualität und Datensicherheit mit je 7,9 von 10.
Einschätzungen von Find-Your-BI aus Auswahlprojekten, sie ersetzen keinen Pilot.
Kommen die Daten aus Google Analytics, Ads und Sheets, spricht viel für Looker Studio: direkte Anbindung, kostenlos. Zu klären sind Verantwortung und Datenschutz.
Arbeitet Controlling in Excel und gehören Teams und SharePoint zum Alltag, liegt Power BI nahe. Wichtig sind Zuständigkeiten für Modelle.
Mit Daten in Sheets oder BigQuery gelingt der Start in Data Studio schnell, Pro gibt es über die Admin Console. Bei ERP-Kennzahlen entscheidet das Modell.
Einheitliche Kennzahlen, Zeitvergleiche und Zeilenrechte verlangen ein Modell. Das leisten Power BI, Looker und weitere Plattformen.
Beide Werkzeuge können BigQuery lesen, den Konnektor prüfen Sie im Pilot. Abfragekosten gehören in die Rechnung.
Marketing in Looker Studio, Controlling in Power BI funktioniert mit gemeinsamen Definitionen. Sonst stehen zwei Umsätze in zwei Berichten.
Keine Mängel, sondern Prüffragen für den Pilot.
Für geregelte Kennzahlen verweist Google auf Looker. In Data Studio pflegen Sie Definitionen je Bericht.
Große, unaufbereitete Tabellen machen Berichte langsam, bei BigQuery wächst das Abfragevolumen.
DAX und Datenmodell brauchen Einarbeitung, Teilen setzt Pro oder Premium voraus.
Gemeinsame Modelle helfen nur, wenn jemand sie pflegt. Sonst entstehen Kopien mit eigenen Regeln.
Im BARC Trend Monitor 2026 steht Datenqualitätsmanagement auf Rang 1. Kein Werkzeug repariert unklare Schlüssel.
Hosting-Region, Auftragsverarbeitung und KI-Verarbeitung gehören vor die Entscheidung. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
Quelle: BARC Trend Monitor 2026 (1.579 Befragte). Übrige Punkte sind Einschätzungen von Find-Your-BI.
Looker Studio oder Power BI ist selten die einzige Frage: Dahinter stehen Datenquellen, Rechte, Nutzerzahl und Budget. Find-Your-BI ist anbieterneutral, Empfehlungen entstehen datenbasiert und nicht durch Provision. Drei Pakete decken den Weg von der ersten Vorauswahl bis zur begleiteten Entscheidung ab. Alle Preise sind einmalig und verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer (Stand Oktober 2026, Preise und Modelle).
0 € einmalig
Aus Ihrer Unternehmens-URL entsteht in rund sechs Minuten eine begründete Vorauswahl aus über 200 BI-Systemen, ohne Anmeldung. So funktioniert das Matching.
900 € einmalig
Für Teams, die die Vorauswahl direkt in einen belastbaren Auswahlprozess überführen wollen. Ihre Daten gehen an keinen Anbieter.
8.000 € einmalig
Erfahrene BI-Experten begleiten die Auswahl methodisch, von der Bedarfs- und Marktanalyse bis zur Entscheidung. Enterprise-Matching und Selection Portal sind enthalten.
Das BI Selection Portal gibt es auch einzeln: 1.000 € einmalig für ein Auswahlprojekt oder ab 200 € pro Monat für mehrere Projekte, jeweils mit Anforderungserhebung, Demo-Bewertung und auditierbarer Entscheidungsdokumentation. Amatus, der KI-Co-Pilot im Portal, ist optional zubuchbar. Er prüft Anforderungskataloge auf Lücken, wertet Anbieter-Demos aus und bereitet Vertragsreviews vor, mit Verarbeitung in Deutschland und ohne Training mit Ihren Projektdaten.
Berichte lassen sich zwischen den Werkzeugen nicht eins zu eins übertragen.
Datenquellen bleiben nutzbar, wenn sie im Data Warehouse liegen. Berichte und berechnete Felder entstehen neu: Aus Formeln werden DAX-Kennzahlen, aus Verknüpfungen ein Datenmodell. Planen Sie ein Projekt mit Berichtsinventar und Abnahme.
Hier geht das zentrale Modell verloren. Beziehungen, Kennzahlen und Zeilenrollen müssen in die Datenquelle wandern. Prüfen Sie vorab, ob Zeilenrechte und Zeitvergleiche so abbildbar sind.
Oft genügt Abgrenzung: Looker Studio für Marketing, Power BI für Controlling. Voraussetzung sind im Warehouse definierte Kennzahlen. Zum Ablauf siehe BI einführen. Zeitangaben sind Erfahrungswerte von Find-Your-BI.
Ein Startpunkt für die Shortlist, kein Endurteil.
| Ihre Lage | Naheliegende Wahl | Worauf achten |
|---|---|---|
| Daten aus Google Analytics, Ads, Sheets | Looker Studio | Verantwortung für Berichte, Datenschutz |
| Microsoft 365 und Excel dominieren | Power BI | Zuständigkeit für Modelle, DAX-Wissen |
| Google Workspace, Daten in BigQuery | Data Studio, bei Bedarf Pro | ERP-Kennzahlen, Abfragekosten |
| Einheitliche Kennzahlen aus vielen Quellen | Plattform mit Modell: Power BI oder Looker | Aufwand für Modellierung |
| Zeilenrechte je Gesellschaft zwingend | Power BI oder Looker | Test mit drei Testnutzern |
| Berichte in eigene Anwendung einbetten | Power BI Embedded oder Looker Embed | Lizenz für externe Nutzer |
| Sehr kleines Team, kaum Budget | Looker Studio oder Power BI Pro | Teilen und Pflegeaufwand |
| Beide Welten im Haus | Koexistenz | Kennzahlen im Warehouse definieren |
Das BI Selection Portal gleicht Tech-Stack, Branche und Anforderungen mit über 200 Systemen ab und liefert eine begründete Shortlist. Das Vorgehen beschreibt BI auswählen.
Ein Pilot mit eigenen Daten dauert drei bis vier Wochen (Erfahrungswert von Find-Your-BI).
Welche Systeme liefern Daten, wie viele Ersteller und Betrachter gibt es?
Wählen Sie Fragen aus dem Alltag, die heute mühsam zu beantworten sind.
Gleiche Daten, gleicher Stand. Prüfen Sie Zeilenrechte mit drei Testnutzern.
Lizenz, Abfragekosten, Aufbau, Schulung und Betrieb über drei Jahre.
Begründung festhalten und klären, wo Kennzahlen definiert werden. Mehr unter BI einführen.
Muster aus Auswahlprojekten, Erfahrungswerte von Find-Your-BI.
Null gegen 12,10 Euro sagt wenig. Abfragekosten, Aufbau und Pflege entscheiden oft mehr.
Looker ist die Plattform, Looker Studio das Berichtswerkzeug. Prüfen Sie Verträge und Unterlagen auf beide Namen und auf den Wechsel zu Data Studio.
Zeilenrechte, Region und Betriebsrat gehören vor den Pilot, nicht danach.
Diese Seiten vertiefen Vergleich, Kosten und Auswahl.
Zu den hier genannten Systemen gibt es Profile im BI Katalog des Selection Portals. Sie sind der direkte Einstieg, wenn Sie ein System genauer ansehen möchten.
Was ist Looker Studio?
Looker Studio ist das Berichtswerkzeug von Google für interaktive Berichte und Dashboards aus Google-Diensten und vielen weiteren Quellen. Es ist laut Google für Ersteller und Betrachter kostenlos. Seit dem 10. April 2026 heißt das Produkt offiziell wieder Data Studio, seine Bezahlstufe Data Studio Pro. Der alte Name ist im Alltag weiter üblich.
Wie heißt Looker Studio jetzt?
Google hat Looker Studio am 10. April 2026 in Data Studio umbenannt, die Bezahlstufe heißt Data Studio Pro, früher Looker Studio Pro. Bestehende Berichte, Datenquellen und Nutzer wechseln laut Google ohne Zutun. Im Alltag und in Suchanfragen lebt der alte Name weiter.
Ist Looker Studio wirklich kostenlos?
Für Ersteller und Betrachter nennt Google keine Gebühr. Indirekte Kosten entstehen durch Abfragen gegen BigQuery, mögliche Partner-Connectors sowie Aufbau und Pflege der Berichte. Die Pro-Stufe kostet laut Google 9 US-Dollar je Nutzer, Projekt und Monat, abhängig von der Laufzeit. Rechnen Sie diese Posten vor der Entscheidung mit.
Was kostet Looker Studio Pro?
Google nennt 9 US-Dollar je Nutzer, Projekt und Monat und weist darauf hin, dass der Preis von der Laufzeit abhängt. Für 50 Nutzer in einem Projekt sind das rechnerisch 5.400 US-Dollar im Jahr. Gekauft wird in der Google Cloud Console oder der Workspace Admin Console.
Was bedeutet Google BI?
Google BI ist ein Sammelbegriff, kein einzelnes Produkt. Dazu zählen Data Studio (früher Looker Studio) für Berichte, Data Studio Pro für Teams, Looker als Enterprise-Plattform mit Semantic Layer und BigQuery als Data Warehouse. Welcher Baustein passt, hängt vom Bedarf an einem zentralen Kennzahlenmodell ab.
Was ist der Unterschied zwischen Looker Studio und Looker?
Looker Studio ist das kostenlose Berichtswerkzeug für schnelle, persönliche Auswertungen. Looker ist die Enterprise-BI-Plattform von Google Cloud mit zentralem Modell in LookML, lizenziert nach Plattform und Nutzertyp, Preise nur auf Anfrage. Google sieht Looker für geregelte Daten und Data Studio für Ad-hoc-Berichte.
Looker Studio oder Power BI: was ist besser für den Mittelstand?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Looker Studio passt für Marketing-Reporting und Google-Daten, Power BI für einheitliche Kennzahlen, Zeilenrechte und Microsoft 365. Entscheidend sind Datenquellen, Nutzerzahl, Modellierungsbedarf und das vorhandene Ökosystem. Ein Pilot mit denselben Daten klärt das in wenigen Wochen.
Gibt es DAX in Looker Studio?
Nein, DAX ist die Formelsprache von Power BI. Looker Studio arbeitet stattdessen mit berechneten Feldern, also Formeln in Datenquelle oder Bericht. Sie decken viele Alltagsfälle ab, bieten aber kein Datenmodell mit Beziehungen. Für zentral definierte Kennzahlen verweist Google auf Looker mit der Modellierungssprache LookML.
Hat Looker Studio Row Level Security?
Nach der Herstellerdokumentation hat Looker Studio kein Rollenmodell wie Power BI. Zeilenfilter lassen sich über die E-Mail-Adresse des Betrachters oder Regeln in der Datenquelle abbilden, etwa in BigQuery. Power BI definiert Rollen mit Filterregel im Modell. Testen Sie Zeilenrechte unbedingt mit Testnutzern, bevor Sie entscheiden.
Was kostet Power BI im Vergleich zu Looker Studio?
Looker Studio ist kostenlos, Power BI Pro kostet 12,10 Euro je Nutzer und Monat bei Jahresabrechnung ohne Mehrwertsteuer, Premium pro Benutzer 20,80 Euro (Microsoft, Stand Oktober 2026). Für 50 Nutzer sind das 7.260 Euro im Jahr für Pro, zuzüglich Abfragekosten, Aufbau und Schulung.
Ist Looker Studio eine Google Data Studio Alternative?
Nein, es ist dasselbe Produkt unter anderem Namen: Data Studio hieß ab 2022 Looker Studio und seit April 2026 wieder Data Studio. Als Alternativen kommen Power BI, Looker oder andere Werkzeuge in Frage, zwölf beschreibt die Seite Power BI Alternativen.
Kann ich Looker Studio und Power BI zusammen nutzen?
Ja, viele Unternehmen setzen beide ein, etwa Looker Studio im Marketing und Power BI im Controlling. Das funktioniert, wenn Kennzahlen im Data Warehouse einheitlich definiert und Rechte zentral gepflegt werden. Ohne gemeinsame Definitionen entstehen widersprüchliche Zahlen, außerdem brauchen beide Werkzeuge eigene Schulung.
Wie wechsle ich von Looker Studio zu Power BI?
Datenquellen lassen sich weiter nutzen, wenn sie im Data Warehouse liegen. Berichte und berechnete Felder müssen neu aufgebaut werden: Aus Formeln werden DAX-Kennzahlen, aus Verknüpfungen ein Datenmodell. Beginnen Sie mit einem Inventar der Berichte nach Nutzung und planen Sie einen Wechsel wie ein Projekt.
Eignet sich Looker Studio für große Datenmengen?
Looker Studio fragt die Datenquelle ab, Tempo und Kosten hängen von ihr ab. Mit einem Data Warehouse wie BigQuery und aufbereiteten Tabellen lassen sich große Mengen auswerten. Power BI kann Daten importieren oder direkt abfragen. Prüfen Sie Antwortzeiten im Pilot mit Echtdaten.
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