BI Selection Portal:
der Workspace für Ihre BI-Auswahl.
Das BI Selection Portal ist der zentrale Arbeitsraum von Find-Your-BI für Auswahlprojekte von Business-Intelligence-Software. Statt verstreuter Excel-Listen, Mail-Threads und Demo-Notizen halten alle Beteiligten Anforderungen, Anbieter, Bewertungen und die Entscheidung in einem strukturierten, auditierbaren Workspace fest, von der Strategie bis zum Vertrag.
Was das BI Selection Portal in einem Absatz ist.
Wer Business-Intelligence-Software auswählt, koordiniert Fachbereiche, IT, Einkauf und Geschäftsführung über Monate. Das Portal ist dafür der gemeinsame Arbeitsstand.
BI Selection Portal in einem Satz
Das BI Selection Portal ist ein webbasierter Arbeitsraum für die Auswahl von Business-Intelligence-Software. Es bündelt Anforderungen, Anbieterprofile, Demo-Bewertungen und Entscheidungen an einem Ort, führt das Team durch fünf Phasen von Orient bis Decide und hält die Entscheidung nachvollziehbar fest.
Business Intelligence (BI) bezeichnet Software, die Daten aus ERP, CRM und weiteren Quellen zusammenführt und als Berichte, Dashboards und Analysen aufbereitet. Das Vorgehen dazu beschreibt BI auswählen: Vorgehen, Kriterien und typische Fehler. Das Portal macht es bedienbar.
Die wichtigsten Begriffe, kurz erklärt
- Anforderungskatalog (Lastenheft): das Dokument, das beschreibt, was die Software leisten soll, getrennt nach Muss, Soll und Kann.
- Shortlist: die enge Auswahl der aussichtsreichsten Anbieter, in der Regel drei bis fünf Systeme.
- RFI (Request for Information): eine unverbindliche Marktanfrage. RFP (Request for Proposal): die Ausschreibung mit verbindlichen Angaben zu Preis, Konzept und Referenzen.
- Proof of Concept (PoC): der Test einer Software mit echten Unternehmensdaten, bevor der Vertrag unterschrieben wird.
- Entscheidungsdokumentation: die schriftliche Begründung, wer warum welches System gewählt hat. Ein Audit Trail ist das Protokoll, das jede Änderung mit Zeitpunkt und Person nachvollziehbar macht.
Das Portal beginnt dort, wo das kostenlose BI-Matching aufhört: Das Matching liefert in rund sechs Minuten eine begründete Shortlist aus über 200 BI-Systemen, das Portal führt diese Shortlist durch Anforderungen, Demos und Bewertung bis zur dokumentierten Entscheidung. Es ersetzt weder das Urteilsvermögen des Teams noch den Proof of Concept.
Excel und Mail reichen für eine BI-Auswahl nicht.
Eine BI-Auswahl braucht Zeit und betrifft viele Beteiligte. Die Werkzeuge des Alltags sind dafür nicht gebaut.
Ohne Portal: typischer Status quo
- KPI-Definitionen liegen in Excel-Mappen, jede Abteilung versteht unter „Umsatz“ etwas anderes.
- Anforderungen gehen per Mail an Anbieter, die Antworten kommen als Sammelantwort in PowerPoint zurück.
- Demo-Mitschnitte verteilen sich auf Teams, OneDrive und private Notizen.
- Die Kostenrechnung steckt in einer Excel-Datei, die nur eine Person versteht.
- Bewertungen der Stakeholder werden per Outlook eingesammelt und von Hand zusammengeführt.
- Nach sechs Monaten lässt sich kaum rekonstruieren, wer was entschieden hat und warum.
Mit Portal: ein strukturierter Workspace
- Ein Anforderungskatalog mit KPI-Bibliothek und einheitlichen Definitionen.
- Anbieter-Antworten landen direkt in der Vergleichsmatrix und werden konsolidiert.
- Demo-Drehbuch, Mitschnitt und Scoring liegen im selben Workspace.
- Das TCO-Modell (Total Cost of Ownership, Gesamtkosten über den Lebenszyklus) zeigt Parameter und Annahmen offen.
- Stakeholder bewerten im Portal, die Konsolidierung läuft automatisch.
- Die Entscheidung ist lückenlos dokumentiert und jederzeit prüfbar.
Gegenüberstellung nach den Produktangaben zum BI Selection Portal.
Warum Struktur in der Auswahl Risiko senkt.
Drei externe Zahlen zeigen, warum eine nachvollziehbare Software-Auswahl mehr ist als Bürokratie.
Der CHAOS Report der Standish Group ordnet IT-Projekte in drei Gruppen: 2020 galten 31 Prozent als erfolgreich, 50 Prozent als herausgefordert und 19 Prozent als gescheitert. Der Report gilt für IT-Projekte allgemein, nicht nur für BI, und seine Erfolgsdefinition ist umstritten. Als Größenordnung zeigt er, dass Verzögerungen und Funktionslücken der Normalfall sind.
Im Data, BI and Analytics Trend Monitor 2026 des Analystenhauses BARC steht das Datenqualitätsmanagement mit 1.579 Befragten auf Platz 1 der Trends, gleichauf bewertet mit Datensicherheit und Datenschutz. Beide Themen gehören in den Anforderungskatalog, bevor die erste Demo stattfindet.
Auch die Werkzeuge ändern sich. Laut Bitkom-Studie vom 14. September 2026 nutzen 57 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland KI, im Vorjahr waren es 36 Prozent. KI kann Routinearbeit in Auswahlprojekten übernehmen, die Verantwortung bleibt bei Menschen. Diese Arbeitsteilung bildet das Portal mit dem optionalen Co-Piloten Amatus ab.
27 Werkzeuge in fünf Phasen.
Das Portal führt entlang der Phasen Orient, Define, Match, Evaluate und Decide. Pro Phase stehen die Werkzeuge bereit, die ein BI-Auswahlteam braucht, ohne eigene Vorlagen bauen zu müssen.
Strategischer Rahmen
Ziele und Beteiligte klären, bevor Anbieter ins Spiel kommen.
- BI-Strategie-Workspace
- Stakeholder-Map
- Ist-Aufnahme Tooling
- Quellsystem-Inventur
- KPI-Framework-Bibliothek
Anforderungen
Anforderungen strukturiert erfassen, gewichten und versionieren.
- Anforderungs-Editor
- Use-Case-Katalog und Daten-Mapping
- KPI-Definitionen
- NFR-Checklisten (nichtfunktionale Anforderungen)
- Schnittstellen-Spec
Marktabgleich
Aus dem Markt eine begründete Auswahl ableiten.
- Anbietersuche und KI-Matching
- Referenzkunden und Vendor-Profile
- Marktradar
- Partner-Übersicht
Bewertung
Anbieter nach einheitlichen Maßstäben prüfen.
- Demo-Drehbuch und Demo-Scoring
- Vergleichsmatrix
- POC-Tracker und Risiko-Register
- RFI/RFP-Versand
Entscheidung
Von der Gesamtkostensicht bis zum Vertrag.
- TCO-Modell und Business-Case
- Entscheidungsvorlage
- Vertrags-Scan
Über alle Phasen
Funktionen, die jede Phase begleiten.
- Rollen und Rechte, Audit-Log
- Versionierung, Datenraum
- Diskussionsstränge, Stakeholder-Inbox
- Aktivitäts-Reporting, Export und Backup
- Mehrsprachigkeit, Amatus (optional)
Funktionsbezeichnungen und Anzahl (T01 bis T27, X01 bis X10) nach der Produktbeschreibung, Stand Oktober 2026. Zusätzlich gibt es einen App-Marketplace mit heute neun Apps.
In sechs Schritten von der Shortlist zur Entscheidung.
Der typische Weg durch ein Auswahlprojekt im Portal. Die Dauer der Schritte hängt von Anbieterzahl und Datenkomplexität ab.
Projekt anlegen
Account und erstes Projekt sind nach Angaben der Produktbeschreibung in wenigen Stunden eingerichtet. Stakeholder lassen sich sofort einladen, Vorlagen für Anforderungen und Phasen stehen bereit.
Ausgangslage erfassen
Ziele, Beteiligte, vorhandene Tools und Quellsysteme werden in der Orient-Phase festgehalten.
Anforderungen definieren
Das Team formuliert Muss-, Soll- und Kann-Kriterien, gewichtet sie und hinterlegt KPI-Definitionen. Bestehende Lastenhefte können importiert und im Anforderungs-Editor weitergeführt werden.
Markt abgleichen
Die Shortlist aus dem BI-Matching wandert ins Portal. Dort ergänzen Anbietersuche, Referenzen und Vendor-Profile die Sicht auf drei bis fünf Kandidaten.
Demos und PoC bewerten
Alle Anbieter zeigen dieselben Fälle nach einem Demo-Drehbuch. Das Team bewertet im Portal, Ergebnisse fließen in die Vergleichsmatrix, der PoC mit echten Daten wird im POC-Tracker verfolgt.
Entscheiden und dokumentieren
TCO-Modell, Business-Case und Entscheidungsvorlage bündeln die Fakten. Die Entscheidung samt Begründung bleibt im Portal nachvollziehbar, auch noch Monate später.
Wer in einer BI-Auswahl mitarbeitet.
Eine BI-Auswahl berührt viele Bereiche. Das Portal vergibt Rollen und Rechte, damit jede Gruppe die passenden Aufgaben sieht. Laut Produktbeschreibung sind im Schnitt 20 bis 60 Stakeholder pro Projekt aktiv, bis zu 200 sind möglich.
Controlling, Vertrieb, Operations
Liefert Kennzahlen, Anwendungsfälle und die spätere Nutzersicht.
- Anforderungen und KPI-Definitionen formulieren
- Demos bewerten
- Im PoC die Bedienung testen
IT, Data Engineering
Prüft Datenanbindung, Sicherheit, Hosting und Betrieb.
- Schnittstellen und Quellsysteme
- Nichtfunktionale Anforderungen
- Technische Bewertung der Finalisten
Mitbestimmung früh klären
Nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG kann der Betriebsrat mitbestimmen, wenn technische Einrichtungen geeignet sind, Verhalten oder Leistung zu überwachen. Das kann auf BI zutreffen.
- Rolle mit Leserechten einrichten
- Auswertungen auf Personenebene früh benennen
- Rechtliche Prüfung bleibt Aufgabe Ihrer Fachleute
Personenbezug und Auftragsverarbeitung
Prüft Personenbezug, Speicherort und die Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.
- Schutzbedarf der Daten
- Hosting und Verarbeitungsort
- Dokumentation im Projekt
Vertrag und Kosten
Verhandelt Laufzeit, Preisbindung, Ausstiegsrechte und Datenexport.
- Vergleichbare Angebote
- Vertrags-Scan vor der Verhandlung
- Freigaben im Portal
Sponsor und Entscheider
Setzt das Ziel, gibt das Budget frei und entscheidet bei Konflikten.
- Entscheidungsvorlage prüfen
- Business-Case bewerten
- Projektstand im Cockpit sehen
Die rechtlichen Hinweise sind keine Rechtsberatung. Klären Sie Mitbestimmung und Datenschutz mit Ihren zuständigen Fachleuten.
Vom Wunschzettel zum belastbaren Anforderungskatalog.
Ein typischer Fehler ist der Wechsel der Maßstäbe nach einer beeindruckenden Demo. Ein schriftlicher, gewichteter Katalog verhindert das.
Strukturiert statt verstreut
Im Anforderungs-Editor legt das Team funktionale, technische und organisatorische Anforderungen an. Jede Anforderung wird als Muss, Soll oder Kann eingestuft, gewichtet und versioniert. Die mitgelieferten Anforderungsvorlagen dienen als Ausgangsbasis und lassen sich um eigene Kriterien erweitern. Bestehende Lastenhefte aus früheren Projekten können importiert und im Editor weitergeführt werden.
Kennzahlen zuerst definieren
Bevor ein Anbieter überhaupt bewertet wird, braucht das Team gemeinsame Kennzahlen. Die KPI-Bibliothek und die KPI-Definitionen stellen sicher, dass „Umsatz“ oder „Marge“ in Vertrieb, Controlling und Geschäftsführung dasselbe bedeuten.
Acht Kriterien als Grundgerüst
Als Gerüst für den Katalog eignen sich die acht Kriterien der Seite BI auswählen: Datenanbindung, Modellierung, Visualisierung, Self-Service-Reife, Governance, Performance, Lizenz- und Betriebskosten sowie Anbieter und Ökosystem. Zur Selbstbedienung siehe Self-Service BI Tools.
Lücken finden, bevor sie teuer werden
Fit-Gap-Analysis und Requirement Intelligence gehören zu den Apps im Marketplace. Die Fit-Gap-Analysis stellt Anforderungen und Anbieterfunktionen gegenüber, Requirement Intelligence prüft Anforderungen auf Vollständigkeit und Widersprüche. Mit Amatus, dem optionalen KI-Co-Piloten, lässt sich der Katalog zusätzlich auf fehlende Pflichtthemen wie Datenquellen, Governance oder Daten-Refresh-Frequenz durchsehen.
Anbieter vergleichbar bewerten.
Demos sind Verkaufsgespräche. Vergleichbar werden sie erst, wenn alle Anbieter dasselbe zeigen und das Team nach denselben Maßstäben bewertet.
Ein Drehbuch für alle
Das Demo-Drehbuch beschreibt die Fälle, die jeder Anbieter zeigen soll. So sehen Fachbereich und IT dieselben Abläufe statt unterschiedlich geschliffener Präsentationen.
Bewerten im Portal, nicht per Mail
Stakeholder vergeben Scores direkt im Portal. Die Ergebnisse laufen in der Vergleichsmatrix zusammen, Abweichungen zwischen Bereichen werden sichtbar. Demo-Notizen und Mitschnitte hängen am jeweiligen Anbieter, Kommentare laufen in Diskussionssträngen.
RFI, RFP und Proof of Concept
Für verbindliche Angebote stellt das Portal einen RFI/RFP-Versand bereit. Danach folgt der Proof of Concept mit ein bis zwei Finalisten. Der POC-Tracker hält fest, welche Tests laufen, welche Ergebnisse vorliegen und welche Risiken im Risiko-Register stehen. Ein Proof of Concept deckt Probleme bei der Datenanbindung auf, die eine Präsentation verbirgt.
Eine Entscheidung, die auch später trägt.
Wer entschieden hat und warum, lässt sich nach sechs Monaten oft kaum noch rekonstruieren. Das Portal hält den Weg dorthin fest.
Gesamtkosten statt Lizenzpreis
Das TCO-Modell arbeitet mit transparenten Parametern und Annahmen. Im Rechenbeispiel von Find-Your-BI liegen die Gesamtkosten im ersten Jahr beim Fünf- bis Neunfachen der Lizenz. Ein Rechenbeispiel: Power BI Pro kostet laut Microsoft Preisliste 12,10 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Stand Oktober 2026. Für 100 Nutzer sind das 14.520 Euro Lizenz im Jahr, mit angenommenen Beratertagen zu je 1.300 Euro (BDU-Durchschnitt) kostet das erste Jahr inklusive Auswahl, Konzept, Pilot und Schulung 71.720 bis 126.320 Euro.
Entscheidungsvorlage und Business-Case
Aus den Daten im Portal entsteht eine strukturierte Entscheidungsvorlage mit Ranking, Begründung, Risiken und nächsten Schritten. Der Business-Case ergänzt die wirtschaftliche Sicht.
Audit-Log und Versionierung
Zu den Querschnittsfunktionen gehören Audit-Log und Versionierung. Änderungen an Anforderungen und Bewertungen lassen sich damit nachverfolgen. Die Produktbeschreibung spricht von auditierbarer Entscheidungsdokumentation. Ob die Dokumentation die Anforderungen Ihrer internen Revision oder Ihres Wirtschaftsprüfers erfüllt, klären Sie bitte im Demo-Termin.
Vertrags-Scan vor der Verhandlung
Der Vertrags-Scan markiert Klauseln zu Verfügbarkeitszusagen (SLA), Datenresidenz, Exit-Rechten und Preisanpassung im Vertragsentwurf. Das ist eine Vorbereitung, die Bewertung bleibt bei Einkauf und Recht.
Amatus: Routine an die KI, Entscheidung an den Menschen.
Amatus ist der optionale KI-Co-Pilot im BI Selection Portal. Er kennt Rollen, Rechte, Stakeholder, Phasen und Artefakte einer BI-Auswahl und arbeitet im Auftrag eines Nutzers.
| Aufgabe in der Auswahl | Amatus übernimmt | Ihr Team behält |
|---|---|---|
| Anforderungskatalog | Auf Lücken prüfen, Ergänzungen vorschlagen | Ziele, Gewichtung und Freigabe |
| Anbieter-Demos | Bewertungen konsolidieren, Vergleichsmatrix befüllen | Urteil über Stärken und Schwächen |
| Stakeholder | Deadlines überwachen, an fehlende Bewertungen erinnern | Abstimmung und Change im Unternehmen |
| Vertragsreview | Entwürfe auf kritische Klauseln scannen, Fragenliste erstellen (laut Anbieter in Beta) | Verhandlung und rechtliche Bewertung |
| Entscheidungsvorlage | Vorlage mit Ranking, Begründung und Risiken entwerfen | Prüfung, Ergänzung und finale Entscheidung |
Amatus ist kein allgemeiner Chatbot und agiert nicht autonom. Er handelt im Rahmen der im Portal vergebenen Rollen und Rechte und wird laut Anbieter nicht mit Ihren Projekt- oder Beratungsdaten weitertrainiert. Einzelne Module wie das Aktivitätslog und der KI-Vertragscheck befinden sich laut Amatus-Seite in der Beta-Phase. Amatus ist nicht im Portalpreis enthalten, die Preise richten sich nach Projektgröße und Funktionsumfang und werden im Demo-Termin besprochen. Das Portal funktioniert vollumfänglich auch ohne Amatus.
Portal, Excel oder Beratung?
Die drei Wege schließen sich nicht aus. Der Vergleich zeigt, wofür welcher Weg gedacht ist.
| Kriterium | Excel und Mail | BI Selection Portal | Externe Beratung |
|---|---|---|---|
| Zusammenarbeit | ≈ Dateien kreisen per Mail, Versionen laufen auseinander | ✓ Ein gemeinsamer Workspace mit Rollen und Rechten | ✓ Berater moderiert, Wissen liegt oft beim Berater |
| BI-Inhalte | Vorlagen müssen selbst gebaut werden | ✓ KPI-Bibliothek, Anforderungsvorlagen, TCO-Modell vorkonfiguriert | ✓ Erfahrung des Beraters |
| Marktwissen | Marktrecherche nötig | ✓ Anbieterdatenbank mit 16.000+ Produkten und 200.000+ Referenzprojekten | ✓ persönliches Netzwerk und Projekterfahrung |
| Nachvollziehbarkeit | Entscheidungsweg schwer rekonstruierbar | ✓ Audit-Log, Versionierung, Entscheidungsvorlage | ≈ abhängig von Berichten des Beraters |
| Strategie und Verhandlung | nicht abgedeckt | ≈ strukturiert, aber ohne persönliche Verhandlungsführung | ✓ Kernleistung |
| Kostenrahmen | ✓ keine Lizenzkosten, aber hoher Zeitaufwand | ✓ 1.000 € einmalig oder ab 200 € pro Monat | ≈ 13.000 bis 32.500 € für die Auswahlberatung bei rund 100 Nutzern (10 bis 25 Beratertage × 1.300 €) |
Die Produktbeschreibung stellt klar: Das Portal ersetzt keine externe Beratung. Es strukturiert die Auswahl und macht sie auditierbar, Beratung bleibt sinnvoll für strategische Begleitung, Branchenerfahrung und kritische Verhandlungen. Für beides gibt es das Paket End-to-End BI-Auswahl, bei dem das Portal inklusive ist.
Zwei Wege, das Portal zu buchen.
Beide Modelle enthalten den vollen Funktionsumfang. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026.
| Anbieter | Segment | Preis ab | Laufzeit | Mehrere Projekte | Werkzeuge T01 bis T27 | Bis zu 200 Stakeholder | Amatus |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BI Selection Portal, Einzelprojekteinmalig | KMU | 1.000 € einmalig | ein abgeschlossenes Auswahlprojekt | nein, ein Projekt | ✓ | ✓ | ≈ optional zubuchbar |
| BI Selection Portal, Monatsmodelllaufend | Enterprise | ab 200 € pro Monat | monatlich | ✓ parallel, mit übergreifenden Vorlagen und Reports | ✓ | ✓ | ≈ optional zubuchbar |
Die Segmentangabe beschreibt die typische Nutzung, keine Einschränkung. Details unter Preise und Modelle. Die Preise für Amatus werden projektabhängig im Demo-Termin besprochen.
Wann sich das Portal lohnt.
Vier typische Ausgangslagen. Die Beschreibungen sind Beispiele, keine Kundenberichte.
Mittelstand mit knapper IT
Ein Unternehmen mit ERP, Excel-Auswertungen und kleinem IT-Team führt erstmals BI ein. Das Einzelprojekt für 1.000 Euro bündelt Anforderungen, Demos und Entscheidung. Hinweise zu Kosten und Werkzeugen liefert BI für Mittelstand und KMU.
Konzern mit vielen Stakeholdern
Mehrere Gesellschaften arbeiten mit unterschiedlichen Kennzahlen. Das Portal gibt allen denselben Stand und hält Entscheidungen fest. Für parallele Vorhaben bietet sich das Monatsmodell an.
Wechsel eines bestehenden Systems
Wer ein vorhandenes Werkzeug ablösen will, braucht feste Kriterien statt Bauchgefühl. Der Überblick Power BI Alternativen zeigt, wann ein Wechsel lohnt. Das Portal liefert den strukturierten Vergleich dazu.
Auswahl mit externer Begleitung
Berater und interne Teams arbeiten im selben Workspace, jeder in eigener Rolle. So bleibt das Wissen im Unternehmen.
Mehr zum Thema BI-Auswahl.
Diese Seiten vertiefen einzelne Aspekte der Auswahl.
Neutral, getrennt und kontrolliert.
Die Angaben stammen von den Produktbeschreibungen von Find-Your-BI. Details zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung für suchende Unternehmen.
Eigener Mandant je Projekt
Jedes Projekt liegt in einem eigenen Mandanten. Daten anderer Kunden sind laut Anbieter technisch nicht zugänglich.
- Isolierter Datenraum
- Auditierbar bis auf Feldebene
Verarbeitung in Deutschland
Standardbetrieb in Deutschland, DSGVO-konform. Für Konzern- oder Compliance-Sonderfälle werden Hosting-Optionen im Implementierungsgespräch besprochen.
- Standort Deutschland
- Sonderfälle individuell
Keine Provisionen
Anbieter-Vorschläge sind datenbasiert. Sectorlens erhält laut Anbieter keine Provision von Softwareherstellern und keine Empfehlungsboni.
- Keine bezahlten Platzierungen
- Datenbasis 200.000+ Referenzprojekte
Rollen und Rechte
Zugriffe richten sich nach Rollen. Das gilt auch für Amatus: Er sieht nur Daten, auf die der jeweilige Nutzer Zugriff hat.
- Fein granulare Rollen
- Kein Zugriff über Rechte hinaus
Kein Training mit Ihren Daten
Amatus wird nicht mit Ihren Projekt- oder Beratungsdaten weitertrainiert. Seine Aktionen laufen im Auftrag eines Nutzers und sind im Portal sichtbar.
- Mensch behält die Kontrolle
- Aktivitätslog laut Anbieter in Beta
Prüfung bleibt bei Ihnen
Das Portal ersetzt keine Rechts- oder Datenschutzprüfung. Eine Auftragsverarbeitung und die Passung zu Ihren Compliance-Vorgaben klären Sie vor dem Start.
- Kein Rechtsrat
- Klärung im Demo-Termin
Von der Shortlist bis zum Vertrag: so unterstützt Find-Your-BI.
Das BI Selection Portal ist ein Baustein des Angebots. Je nach Ausgangslage lässt es sich einzeln buchen oder mit Matching und Beratung kombinieren. Find-Your-BI ist anbieterneutral, Empfehlungen entstehen datenbasiert und nicht durch Provision. Drei Pakete decken den Weg von der ersten Vorauswahl bis zur begleiteten Entscheidung ab. Alle Preise sind einmalig und verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer (Stand Oktober 2026, Preise und Modelle).
BI-Matching
0 € einmalig
Aus Ihrer Unternehmens-URL entsteht in rund sechs Minuten eine begründete Vorauswahl aus über 200 BI-Systemen, ohne Anmeldung. So funktioniert das Matching.
- Top 20 BI-Systeme sichtbar
- Ausgewählte Referenzen je System
- Ergebnisse per E-Mail
- Kontaktdaten gehen nur mit Ihrer Einwilligung an bis zu fünf Anbieter
Matching mit Expertenbudget
900 € einmalig
Für Teams, die die Vorauswahl direkt in einen belastbaren Auswahlprozess überführen wollen. Ihre Daten gehen an keinen Anbieter.
- Individueller BI-Anforderungskatalog als Excel-Datei (XLSX)
- Analyse-Report als Präsentation (PDF)
- Beratungsbudget für Ihre Rückfragen
- Mehr Referenzen je System
End-to-End BI-Auswahl
8.000 € einmalig
Erfahrene BI-Experten begleiten die Auswahl methodisch, von der Bedarfs- und Marktanalyse bis zur Entscheidung. Enterprise-Matching und Selection Portal sind enthalten.
- Persönliche Beratung durch BI-Experten
- Bedarfs- und Marktanalyse, KI-assistiert
- Methodisches Vorgehen bis zur Entscheidung
- BI Selection Portal inklusive
Das BI Selection Portal gibt es auch einzeln: 1.000 € einmalig für ein Auswahlprojekt oder ab 200 € pro Monat für mehrere Projekte, jeweils mit Anforderungserhebung, Demo-Bewertung und auditierbarer Entscheidungsdokumentation. Amatus, der KI-Co-Pilot im Portal, ist optional zubuchbar. Er prüft Anforderungskataloge auf Lücken, wertet Anbieter-Demos aus und bereitet Vertragsreviews vor, mit Verarbeitung in Deutschland und ohne Training mit Ihren Projektdaten.
Die Systeme dieser Seite als Profil.
Zu den hier genannten Systemen gibt es Profile im BI Katalog des Selection Portals. Sie sind der direkte Einstieg, wenn Sie ein System genauer ansehen möchten.
Kosten realistisch einplanen.
Im Portal vergleichen Sie Angebote. Diese Seiten zeigen, mit welchen Lizenz- und Projektkosten Sie rechnen sollten.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Was ist ein BI Selection Portal?
Ein BI Selection Portal ist ein webbasierter Arbeitsraum, in dem ein Team die Auswahl von Business-Intelligence-Software plant, bewertet und dokumentiert. Das BI Selection Portal von Find-Your-BI bündelt Anforderungen, Anbieterprofile, Demo-Bewertungen und Entscheidungsvorlagen in fünf Phasen, von Orient bis Decide, und macht den Weg zur Entscheidung nachvollziehbar.
Was kostet das BI Selection Portal?
Das BI Selection Portal kostet 1.000 Euro einmalig für ein Auswahlprojekt oder ab 200 Euro pro Monat für mehrere Projekte, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer (Stand Oktober 2026). Beide Modelle enthalten den vollen Funktionsumfang. Der KI-Co-Pilot Amatus ist optional zubuchbar und nicht im Preis enthalten. Alle Pakete stehen unter Preise und Modelle.
Was ist der Unterschied zwischen BI-Matching und BI Selection Portal?
Das BI-Matching ist die kostenlose Vorauswahl: Aus der Unternehmens-URL entsteht in rund sechs Minuten eine begründete Shortlist aus über 200 BI-Systemen, die Ergebnisse kommen per E-Mail. Das BI Selection Portal ist der Arbeitsraum danach, mit Anforderungen, Demo-Bewertung und Entscheidungsdokumentation. Die Shortlist lässt sich direkt ins Portal übernehmen.
Wie viele Personen können im BI Selection Portal mitarbeiten?
Im BI Selection Portal können laut Produktbeschreibung bis zu 200 Stakeholder parallel in einem Projekt arbeiten. Im Schnitt sind 20 bis 60 Personen aktiv. Typische Rollen sind Projektleitung, Fachbereiche, IT, Einkauf, Recht und Geschäftsführung. Rollen und Rechte regeln, wer welche Bereiche sehen und bearbeiten darf.
Ersetzt das BI Selection Portal eine Beratung?
Nein. Das BI Selection Portal strukturiert die Auswahl und macht sie auditierbar, ersetzt aber keine Beratung. Externe Begleitung bleibt sinnvoll für Strategie, Branchenerfahrung und kritische Verhandlungen. Berater können im Portal mit eigenen Rollen mitarbeiten. Wer beides will, bucht die End-to-End BI-Auswahl für 8.000 Euro einmalig, in der das Portal enthalten ist.
Kann ich das BI Selection Portal kostenlos testen?
Eine dauerhaft kostenfreie Version gibt es nicht. Das Portal lässt sich aber im 30-Minuten-Demo-Termin live ansehen, bei dem ein Beispielprojekt durchgespielt wird. Ein zeitlich begrenzter Testzugang mit eigenen Projektdaten wird laut Anbieter auf Anfrage im Demo-Termin eingerichtet. Kostenlos nutzbar ist dagegen das vorgelagerte BI-Matching.
Reicht Excel für eine BI-Auswahl oder brauche ich ein Portal?
Für ein sehr kleines Vorhaben mit wenigen Beteiligten kann Excel genügen. Sobald mehrere Bereiche Anforderungen liefern, Demos bewertet werden und die Entscheidung später nachvollziehbar sein soll, stößt Excel an Grenzen: Versionen laufen auseinander, Bewertungen müssen von Hand konsolidiert werden. Ein Portal bündelt das in einem gemeinsamen Arbeitsstand.
Wie erstelle ich einen Anforderungskatalog für Business-Intelligence-Software?
Trennen Sie funktionale, technische und organisatorische Anforderungen, stufen Sie jede als Muss, Soll oder Kann ein und gewichten Sie sie, bevor die erste Demo stattfindet. Im BI Selection Portal helfen Anforderungsvorlagen und der Anforderungs-Editor. Bestehende Lastenhefte können importiert werden. Als Gerüst dienen die acht Kriterien auf BI auswählen.
Wie dokumentiere ich eine Software-Entscheidung nachvollziehbar?
Halten Sie Anforderungen, Gewichtung, Bewertungen, Risiken und die Gesamtkostenrechnung an einem Ort fest und leiten Sie daraus eine Entscheidungsvorlage ab. Das BI Selection Portal bietet dafür Vergleichsmatrix, TCO-Modell, Audit-Log, Versionierung und Entscheidungsvorlage. Ob das den Vorgaben Ihrer Revision genügt, prüfen Sie bitte intern.
Ist Amatus im Preis des BI Selection Portals enthalten?
Nein. Amatus, der KI-Co-Pilot im BI Selection Portal, ist optional zubuchbar und nicht im Basispreis enthalten. Die Preise richten sich nach Projektgröße und Funktionsumfang und werden im Demo-Termin besprochen. Das Portal funktioniert vollumfänglich auch ohne Amatus. Mehr dazu unter Amatus.
Wo werden die Daten im BI Selection Portal verarbeitet?
Laut Anbieter erfolgt die Verarbeitung in Deutschland, DSGVO-konform. Jedes Projekt liegt in einem eigenen Mandanten, Daten anderer Kunden oder Projekte sind technisch nicht zugänglich. Für Konzern- oder Compliance-Sonderfälle werden individuelle Hosting-Optionen im Implementierungsgespräch besprochen. Die Datenschutzerklärung für suchende Unternehmen beschreibt die Details.
Ist das BI Selection Portal nur für Business Intelligence geeignet?
Ja, das BI Selection Portal ist für BI-Softwareauswahlprojekte ausgelegt. Anforderungsvorlagen, KPI-Bibliothek und Vergleichsmatrix sind auf BI-Kriterien zugeschnitten. Es deckt nicht beliebige Softwarekategorien ab. Für andere Kategorien wie ERP, CRM oder HR-Software gibt es laut Anbieter eigene, kategoriespezifische Portale im Netzwerk von Sectorlens mit demselben Grundprinzip.
Wie schnell ist das BI Selection Portal einsatzbereit?
Laut Produktbeschreibung dauern Account-Anlage und erstes Projekt-Setup wenige Stunden. Stakeholder können sofort eingeladen werden, Vorlagen für Anforderungen und Phasen sind direkt verfügbar und lassen sich anpassen. Die Auswahl selbst bleibt zeitaufwendig, weil Demos und Proof of Concept Zeit brauchen.
Gibt es das BI Selection Portal als App?
Das Portal ist eine responsive Web-Anwendung und läuft im Browser auf Desktop, Tablet und Smartphone, ohne separaten App-Download. Kernfunktionen wie Demo-Scoring und Stakeholder-Freigaben sind laut Anbieter auch mobil im Browser bedienbar. Eine dedizierte native App gibt es derzeit nicht und ist laut Anbieter auch nicht erforderlich.
Muss der Betriebsrat bei einer BI-Auswahl beteiligt werden?
Das hängt vom Einzelfall. Nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG kann der Betriebsrat mitbestimmen, wenn technische Einrichtungen geeignet sind, Verhalten oder Leistung zu überwachen. Das kann bei BI zutreffen, sobald Auswertungen auf Personenebene möglich sind. Binden Sie ihn früh ein und lassen Sie den Fall rechtlich prüfen, dies ist keine Rechtsberatung.
Bereit für Ihre BI-Auswahl?
Geben Sie Ihre Unternehmens-URL ein, und das BI Selection Portal erstellt in rund sechs Minuten eine neutrale Shortlist aus über 200 Systemen, basierend auf Branche, Größe und Ausgangslage, inklusive Bewertung von Tech-Stack-Passung und Datenanbindung.