Cloud BI oder On-Premises.
Die richtige Betriebsform für Ihre BI.
Kurzantwort: Für die meisten Mittelständler passt Cloud BI am besten: schneller Start, laufende Updates und KI-Funktionen, die oft nur in der Cloud laufen. On-Premises lohnt sich bei klaren Gründen wie Vorgaben zur Datenhaltung, vorhandenem Rechenzentrum oder lokalen Maschinendaten. Hybrid verbindet beides über ein Gateway. Zuletzt geprüft am 19.10.2026.
Cloud BI oder On-Premises entscheidet über Kosten, Datenschutz, Funktionsumfang und Betriebsaufwand Ihrer Business-Intelligence-Software (BI-Software für Berichte, Dashboards und Planung).
- Für wen: Unternehmen mit etwa 50 bis 500 Beschäftigten, die ihre BI-Software für den Mittelstand auswählen.
- Was die Seite vergleicht: Cloud, On-Premises und Hybrid nach sieben Kriterien, dazu 14 Betriebsformen von 11 BI-Werkzeugen im Auszug.
- Rechenbeispiel: Kosten über drei Jahre für 50 Nutzer.
Ohne klare Entscheidung
zahlen Sie doppelt.
Die Betriebsform wird in vielen BI-Projekten nebenbei entschieden, meist durch das erste Werkzeug, das jemand ausprobiert. Das rächt sich später, weil Lizenz, Datenschutz und Funktionsumfang an der Betriebsform hängen.
Ohne klare Entscheidung
- Schattenbetrieb: Fachbereiche legen eigene Cloud-Testkonten mit Firmendaten an, während die IT parallel einen Server plant. Niemand weiß, wo welche Berichte und Daten liegen.
- Doppelte Kosten: Zwei Werkzeuge, zwei Lizenzmodelle und zwei Betriebsteams laufen nebeneinander, weil Cloud und lokaler Betrieb nicht abgestimmt wurden.
- Funktionen fehlen: Wer lokal startet und später Dashboards im Browser oder KI-Assistenten wünscht, stellt fest, dass der Umfang abweicht. Beim Power BI Report Server nennt Microsoft mehr als 20 Funktionen, die der Dienst hat und der Berichtsserver nicht (Microsoft Learn).
- Späte Datenschutzfragen: Verarbeitungsregion und Auftragsverarbeitungsvertrag werden erst vor dem Go-live geprüft. Dann sind Datenmodelle und Schulungen schon aufgebaut.
- Unklare Verantwortung: Niemand ist für Updates, Backups, Gateways und Berechtigungen zuständig, bis ein Bericht ausfällt.
Mit klarer Entscheidung
- Eine Betriebsform je Schutzbedarf: Sensible Daten und allgemeine Auswertungen sind getrennt geregelt und dokumentiert.
- Vergleichbare Angebote: Alle Anbieter kalkulieren dieselbe Betriebsform, daher lassen sich Dreijahreskosten wirklich gegenüberstellen.
- Passender Funktionsumfang: Sie wissen vorab, ob KI-Funktionen, Dashboards im Browser und Planung in Ihrer Variante verfügbar sind.
- Datenschutz von Anfang an: Verarbeitungsregion, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und Unterauftragsverarbeiter stehen im Vertrag. So lässt sich die Betriebsform im Lastenheft festlegen.
- Klare Rollen: Betrieb, Updates und Gateway-Pflege haben Verantwortliche, beim Anbieter oder in der eigenen IT.
Quelle für den Funktionsvergleich: Microsoft Learn, Power BI-Berichtsserver und Power BI-Dienst, Stand Oktober 2026. Begriff erklärt: Cloud-BI im Glossar.
Cloud, On-Premises
oder Hybrid im Vergleich.
Die Tabelle fasst sieben Kriterien zusammen und gibt eine Empfehlung je Situation. Die Aussagen gelten für BI-Software im Mittelstand allgemein. Wie einzelne Hersteller die Betriebsformen umsetzen, zeigt die Tabelle darunter.
| Kriterium | Cloud | On-Premises | Hybrid |
|---|---|---|---|
| Kosten über 3 JahreLizenz, Betrieb, Updates | ✓ Meist planbar pro Nutzer und Monat, ohne eigene Server. Die Kosten wachsen mit Nutzerzahl und Zusatzdiensten wie KI. Im Rechenbeispiel von Find-Your-BI rund 47.040 € für 50 Nutzer. | ≈ Lizenz plus Server, Betriebssystem, Backup und Administration. Günstig, wenn Rechenzentrum und Fachpersonal vorhanden sind. Im Rechenbeispiel rund 84.920 €. | ≈ Beides zahlen, aber nur dort, wo es nötig ist. Im Rechenbeispiel rund 64.800 €. |
| Betrieb und UpdatesWer pflegt die Plattform? | ✓ Der Anbieter betreibt die Plattform und spielt Updates ein. Sie testen nur, ob Berichte weiterlaufen. Den Zeitpunkt der Releases bestimmt der Anbieter. | – Sie installieren, patchen und sichern selbst. Dafür bestimmen Sie den Zeitpunkt von Updates und können Versionen länger halten. | ≈ Zwei Betriebsmodelle. Das Gateway pflegen Sie selbst, Microsoft unterstützt bei seinem Gateway nur die letzten sechs Versionen (Microsoft Learn). |
| FunktionsumfangNeue Funktionen und KI | ✓ Neue Funktionen erscheinen zuerst im Dienst. Copilot in Power BI setzt eine Fabric-Kapazität ab F2 oder eine P-SKU voraus (Microsoft Learn), Qlik Answers läuft als Dienst in Qlik Cloud (Qlik). | – Der Umfang ist oft kleiner. Der Power BI Report Server hat laut Microsoft Learn unter anderem keine Dashboards, kein Q&A und keine Datenwarnungen (Microsoft Learn). | ≈ Berichte und KI-Funktionen laufen im Cloud-Dienst, lokale Quellen werden angebunden. Der Funktionsumfang entspricht der Cloud-Seite. |
| Datenschutz und VerarbeitungsregionWo liegen die Daten? | ≈ Machbar mit EU-Region, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und geprüftem Drittlandtransfer. Die Region wird meist bei der Einrichtung des Mandanten festgelegt. | ✓ Die Daten bleiben im eigenen Netz, Sie bestimmen Zugriff und Standort. Pflichten aus DSGVO und IT-Sicherheit bleiben vollständig bei Ihnen. | ≈ Sensible Quellen bleiben lokal, nur Modelle und Ergebnisse gehen in die Cloud. Das Datenschutzkonzept muss beide Teile abdecken. |
| Anbindung lokaler QuellenGateway und Netzwerk | ≈ Lokale Datenbanken und Dateien brauchen ein Gateway. Das Power-BI-Gateway baut laut Microsoft nur ausgehende Verbindungen auf, eingehende Ports sind nicht nötig (Microsoft Learn). | ✓ Direkter Zugriff im Netzwerk ohne Gateway, auch auf ERP, Maschinendaten und abgeschottete Netzsegmente. | ✓ Das Gateway ist der Kern des Modells. Planen Sie Ausfallsicherheit ein, etwa mit einem Gatewaycluster. |
| SkalierungMehr Nutzer, mehr Last | ✓ Nutzer und Kapazität lassen sich meist per Vertragsänderung anpassen. Bei Tableau Cloud werden Lizenzen je Rolle und Viewer Blocks gebucht (Tableau). | – Mehr Last heißt mehr Server, Lizenzkerne und Planungsvorlauf. Tableau Server lizenziert Rechenleistung in 8-Core-Einheiten (Tableau). | ≈ Die Cloud-Seite skaliert, das lokale Data Warehouse und das Gateway bleiben die Engpässe. |
| Abhängigkeit vom AnbieterPreise, Laufzeit, Ausstieg | – Preise, Funktionen und Laufzeiten bestimmt der Anbieter. Exportfunktionen, Kündigungsfristen und Datenrückgabe gehören in den Vertrag. | ≈ Im Betrieb unabhängiger, aber abhängig von Wartung und Release-Plänen. Jedox nennt 2022.2 als letzten On-Premises-Release (Jedox), die Zukunft einer lokalen Variante sollten Sie also erfragen. | ≈ Zwei Abhängigkeiten, aber ein lokaler Datenbestand erleichtert den Wechsel des Frontends. |
| Passt am besten, wennEntscheidungshilfe | Wenig IT-Kapazität, Microsoft-365- oder Salesforce-Umfeld, schneller Start und KI-Funktionen gewünscht sind. | Strenge Vorgaben zur Datenhaltung gelten, ein Rechenzentrum vorhanden ist oder Maschinendaten in Echtzeit lokal ausgewertet werden. | Quellen gemischt sind, Kerndaten sensibel bleiben oder ein Übergang von lokal zu Cloud geplant ist. |
Bewertung je Zelle: ✓ spricht für die Betriebsform, ≈ gilt nur mit Bedingungen, ein Strich spricht dagegen. Kostenwerte aus dem Rechenbeispiel von Find-Your-BI, Stand Oktober 2026. Allgemeine Entscheidungshilfe für Unternehmenssoftware: Cloud oder On-Premise. Für Begriffe wie SaaS und Private Cloud: Glossar der Softwareauswahl.
Welche Werkzeuge
welche Betriebsform haben.
Auszug aus 11 BI-Werkzeugen in 14 Zeilen, Cloud- und selbst betriebene Varianten getrennt. Auswahlprinzip: Abdeckung beider Betriebsformen, Bezug zum DACH-Markt und Verfügbarkeit eines Katalogprofils, ohne Bewertung. Sortiert nach Betriebsform, nicht nach Güte. Zu Preisen im Detail: Power BI Kosten und Tableau Preise.
| Anbieter | Betriebsform | Preis ab | Varianten und Grenzen | EU-Hosting laut Hersteller | Profil |
|---|---|---|---|---|---|
| Power BI (Cloud)Microsoft, Power BI Dienst | Cloud | 12,10 € je Nutzer und Monat (Pro) | Dienst mit Dashboards, Q&A und Datenwarnungen. Copilot nur mit Fabric-Kapazität ab F2 (Microsoft Learn). | Home-Region des Mandanten wird bei der Erstellung gewählt (Microsoft Learn). Deutschland West Central unterstützt Power BI (Microsoft Learn, Stand 31.08.2026). | Zum Profil → |
| Power BI Report ServerMicrosoft, lokale Variante | On-Premises | auf Anfrage (SQL Server oder Fabric F64+) | Lokaler Betrieb für PBIX-, Excel- und RDL-Berichte. Nutzungsrecht über SQL-Server-Lizenz mit Software Assurance oder Fabric F64+ (Microsoft Learn). Kleinerer Funktionsumfang als der Dienst. | Entfällt, Standort bestimmen Sie selbst. Microsoft erlaubt den Betrieb auch in Azure, je nach SQL-Server-Lizenz. | Zum Profil → |
| Tableau CloudSalesforce, gehostet | Cloud | ab 15 € je Nutzer und Monat (Standard) | Betrieb durch Tableau. Lizenzen je Rolle, Viewer über Viewer Blocks, nur Jahresverträge (Tableau). | Elf Regionen, darunter Deutschland, Großbritannien und die Schweiz (Tableau). | Zum Profil → |
| Tableau ServerSalesforce, selbst betrieben | On-Premises | ab 15 € je Nutzer und Monat (Standard) | Selbst betrieben. Lizenzierung nach Rechenleistung in 8-Core-Einheiten, mindestens eine Creator-Lizenz nötig (Tableau). | Entfällt, Standort bestimmen Sie selbst. | Zum Profil → |
| Qlik Cloud AnalyticsQlik, gehostet | Cloud | ab 300 USD je Monat (Starter, 10 Nutzer) | Cloud-Dienst. Der KI-Dienst Qlik Answers läuft in Qlik Cloud (Qlik). | Europa: Dublin, London, Frankfurt, Paris und Schweden, dort nur anonymer Zugriff (Qlik). | Zum Profil → |
| Qlik Sense Client-ManagedQlik, selbst betrieben | On-Premises | auf Anfrage | Betrieb auf eigener Infrastruktur. Qlik verweist dafür auf individuelle Angebote (Qlik). | Entfällt, Standort bestimmen Sie selbst. | Zum Profil → |
| SAP Analytics CloudSAP, Cloud-Dienst | Cloud | auf Anfrage (SAP Discovery Center) | Cloud-Dienst, die SAP-Seiten nennen keine lokale Variante. Bezug über SAP BTP, Lizenz in Blöcken von einem Nutzer, Laufzeit 3 bis 12 Monate (SAP). | Die Produktseite nennt keine Regionen. Region im Vertrag festlegen (SAP). | Zum Profil → |
| JedoxJedox, Planung und Analyse | Cloud, Private Cloud | auf Anfrage | Jedox Cloud als SaaS auf Azure, Unmanaged Private Cloud in der eigenen Kubernetes-Umgebung (Jedox). Letzter On-Premises-Release 2022.2 (Jedox). | Region nach Standort wählbar, eine Regionsliste nennt die Produktseite nicht (Jedox). | Zum Profil → |
| BoardBoard, Planung und BI | Cloud, Hosting, On-Premises | auf Anfrage | On-premise, gehostet oder Cloud, mit Wechsel zwischen den Formen laut Board (Board). | Cloud auf Microsoft Azure. Eine EU-Region nennt die Seite nicht, daher im Vertrag festlegen (Board). | Zum Profil → |
| DeltaMasterBissantz, Berichte nach IBCS | On-Premises, Cloud, hybrid | auf Anfrage | Läuft laut Bissantz on-premises, in der Cloud oder hybrid. Bissantz bietet Managed BI Services (Bissantz). | Rechenzentrum nicht genannt. Bei Anbindung an Azure wählt der Kunde die Region selbst (Bissantz). | Zum Profil → |
| CubewareCubeware, Solutions Platform | Auf Anfrage | auf Anfrage | Die Produktseite nennt keine Betriebsform. Lizenzmodelle Named User und Concurrent (Cubeware). Betriebsform in der Demo klären. | Keine Angabe auf der Produktseite, schriftlich beim Hersteller erfragen. | Zum Profil → |
| MetabaseMetabase, Open Source | Selbst gehostet, Cloud | 0 € (Open Source), Cloud ab 100 USD je Monat | Selbst gehostet oder Metabase Cloud. Starter mit 5 Nutzern, Pro ab 575 USD je Monat (Metabase). Mehr dazu: Open Source BI selbst hosten. | Cloud-Region Europa (Frankfurt) wählbar (Metabase, Blogbeitrag). | Zum Profil → |
| Apache SupersetApache Software Foundation | Selbst gehostet | 0 € Lizenz, Betrieb fällt an | Open Source unter Apache-Lizenz. Installation und Betrieb nach der Administrator-Anleitung (Apache Superset). | Entfällt, Standort bestimmen Sie selbst. | Zum Profil → |
| Zoho AnalyticsZoho, Cloud-Analytics | Cloud, On-Premise | 0 € (Gratis-Tarif, 2 Nutzer) | Cloud-Pläne Basic bis Enterprise nach Nutzern und Zeilen. Eine On-Premise-Variante hat laut Zoho eine eigene Preisseite (Zoho). | Rechenzentren Amsterdam (primär) und Dublin (sekundär), Zuordnung nach Land bei der Anmeldung (Zoho). | Zum Profil → |
Preise und Angaben laut Herstellerseiten, abgerufen im Oktober 2026, Preise ohne MwSt. soweit der Hersteller es angibt. Lizenzen und Regionen ändern sich, prüfen Sie beides vor dem Vertrag. Weitere Auswahlhilfe: BI-Shortlist nach Unternehmensgröße.
Wo Ihre Daten liegen
und wer sie verarbeitet.
Cloud BI ist in Deutschland nicht automatisch ein Datenschutzproblem, aber sie verlangt Prüfungen, die bei On-Premises entfallen. Fünf Punkte entscheiden: Region, Vertrag, Drittlandtransfer, KI-Verarbeitung und Unterauftragsverarbeiter. Grundlagen zu Serverstandort und Anbieter-Sitz finden Sie auch bei DSGVO und Serverstandort bei Unternehmenssoftware.
Region je Mandant festlegen
Bei Cloud BI liegen Ihre Daten in der Region, die dem Mandanten zugewiesen wird. Bei Microsoft ist das die Home-Region, die bei der Erstellung des Mandanten gewählt wurde (Microsoft Learn). Metabase lässt die Region bei der Anmeldung wählen, bei Zoho folgt sie dem Land der Anmeldung.
- Region schriftlich im Vertrag oder Bestellformular nennen.
- Prüfen, ob Arbeitsbereiche mit Kapazitäten in anderen Regionen angelegt werden dürfen. Bei Microsoft ist das möglich.
- Region für Sicherung und Notfallbetrieb erfragen. Jedox nennt Disaster Recovery mit regionsübergreifender Replikation als Premium-Dienst.
Vertrag nach Art. 28 DSGVO
Verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, brauchen Sie einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Er regelt Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Weisungsbindung, den Einsatz von Unterauftragsverarbeitern und die Löschung oder Rückgabe nach Vertragsende (EUR-Lex).
- BI-Daten enthalten oft Personenbezug: Mitarbeiter, Kundennamen, Umsätze je Vertriebsmitarbeiter.
- Den Vertrag des Anbieters prüfen, nicht nur die allgemeinen Nutzungsbedingungen.
- Löschfristen und Rückgabe der Daten bei Kündigung festschreiben.
Kapitel V DSGVO beachten
Kapitel V DSGVO erlaubt Übermittlungen in Drittländer nur unter Bedingungen, etwa mit Angemessenheitsbeschluss (Art. 45) oder geeigneten Garantien wie Standardvertragsklauseln (Art. 46). Für die USA gilt seit 10.07.2023 der Angemessenheitsbeschluss zum Datenschutzrahmen EU-USA, Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 (EUR-Lex). Er greift nur für zertifizierte Empfänger.
- Fragen, ob der Anbieter zertifiziert ist oder Standardvertragsklauseln anbietet.
- Support-Zugriffe aus Drittländern erfragen, auch bei EU-Region.
- Rechtliche Einordnung ergänzen, etwa mit dem EU Cloud Act im Mittelstand.
Wo laufen Copilot und Co.?
Der Azure-OpenAI-Dienst hinter Copilot in Fabric läuft in US-Rechenzentren und in der EU Data Boundary. Liegt Ihre Kapazität in der EU Data Boundary, wird dort verarbeitet. Bei Kapazitäten im Vereinigten Königreich verarbeitet Microsoft ebenfalls in der EU Data Boundary, aber außerhalb der Kapazitätsregion, nur nach Aktivierung einer Mandanteneinstellung (Microsoft Learn, Seite aktualisiert am 04.09.2026).
- Übermittelt werden können Prompts, Metaprompts, die Datenstruktur und der Gesprächsverlauf. Tabelleninhalte nur, wenn Sie es veranlassen.
- Qlik Answers ist ein KI-Dienst, der in Qlik Cloud läuft (Qlik).
- KI-Funktionen vor der Freigabe einzeln prüfen und per Mandanteneinstellung steuern.
Kette der Dienstleister prüfen
Cloud-Anbieter setzen selbst Rechenzentrumsbetreiber ein. Board nutzt Microsoft Azure, Jedox ebenfalls (Board, Jedox). Verlangen Sie die aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter und eine Mitteilung bei Änderungen.
- Zertifikate erfragen. Jedox nennt unter anderem ISO 27001, ISO 27017 und SOC 2 Type 2 (Jedox).
- Technische und organisatorische Maßnahmen als Anlage zum Vertrag anfordern.
- Prüfrechte und Audit-Berichte des Anbieters einsehen.
Sechs Fragen vor dem Vertrag
Diese Fragen gehören in jedes Angebot und jeden Fragenkatalog. Sie lassen sich in wenigen Minuten beantworten, wenn der Anbieter vorbereitet ist.
- In welcher Region liegen Daten, Sicherungen und Protokolle?
- Welche Unterauftragsverarbeiter sind beteiligt, und wo sitzen sie?
- Wer kann aus welchem Land auf Daten zugreifen (Support, Betrieb)?
- Wo werden KI-Anfragen verarbeitet, und lassen sie sich abschalten?
- Wie erhalte ich meine Daten bei Kündigung zurück, in welchem Format?
- Welche Zertifikate liegen vor, und wann wurden sie zuletzt geprüft?
Quellen: DSGVO auf EUR-Lex, Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795, Microsoft Learn und Herstellerseiten, Stand Oktober 2026. Das ist keine Rechtsberatung, Einzelfälle klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Wenn weder Cloud noch
On-Premises allein reicht.
Hybrid bedeutet nicht Kompromiss, sondern bewusste Aufteilung. Drei Szenarien sind im Mittelstand üblich, drei Stolperstellen zeigen, worauf Sie bei der Umsetzung achten.
Cloud-Frontend mit lokalem Gateway
Berichte und Dashboards laufen im Cloud-Dienst, die Quellen bleiben im eigenen Netz. Das lokale Datengateway ist ein Windows-Client, der laut Microsoft nur ausgehende Verbindungen zum Azure-Webdienst aufbaut, eingehende Ports sind nicht nötig (Microsoft Learn).
- Geeignet für ERP- und Produktionsdatenbanken, die nicht aus dem Netz sollen.
- Gateway auf eigenem Server betreiben, bei Bedarf als Cluster.
- Gateway regelmäßig aktualisieren, Microsoft unterstützt die letzten sechs Versionen.
Lokales Data Warehouse mit Cloud-BI
Die Daten werden im eigenen Data Warehouse (zentrale Datenbank für Auswertungen) aufbereitet. Nur freigegebene Modelle gehen in die Cloud. Rohdaten bleiben lokal, die Nutzer arbeiten im Browser.
- Sensible Spalten vor dem Upload entfernen oder pseudonymisieren.
- Aktualisierungszeiten nach Geschäftsprozess planen, nicht nach Technik.
- Berechtigungen im Warehouse und im BI-Dienst abgleichen.
Rückweg zu On-Premises
Wer in der Cloud startet, sollte den Rückweg kennen. Der Power BI Report Server öffnet PBIX-, Excel- und RDL-Dateien (Microsoft Learn). Nach Erfahrung von Find-Your-BI lassen sich Berichte daher oft zurückführen, Dashboards und Dienstfunktionen entfallen dabei.
- Exportrechte und Datenrückgabe im Vertrag festhalten.
- Datenmodelle und Berechnungen werkzeugneutral dokumentieren.
- Einmal im Quartal einen Bericht testweise lokal öffnen.
Trennung nach Schutzbedarf
Ohne feste Regel landen Personalkennzahlen im Cloud-Dienst, weil es bequemer ist. Legen Sie vorab fest, welche Datenklassen in welche Betriebsform dürfen.
- Datenklassen in drei Stufen einteilen.
- Je Stufe Betriebsform und Freigabe festlegen.
- Ausnahmen dokumentieren und befristen.
Doppelte Rechte und Rollen
Zwei Welten bedeuten zwei Rechtekonzepte. Zeilenbasierte Zugriffsregeln, die lokal gelten, müssen im Cloud-Modell nachgebaut werden, sonst sehen Nutzer mehr als vorgesehen.
- Rollen zentral über ein Verzeichnis pflegen.
- Zugriffsregeln nach jeder Modelländerung testen.
- Berechtigungsprüfung im Quartal einplanen.
Lizenz für zwei Welten
Lizenzen decken nicht automatisch beide Betriebsformen ab. Der Power BI Report Server ist an SQL-Server-Lizenzen mit Software Assurance oder an Fabric F64+ gebunden (Microsoft Learn). Details zu Preisen finden Sie unter Power BI Kosten.
- Lizenzbedingungen für beide Betriebsformen vorab klären.
- Mindestabnahme und Laufzeiten vergleichen.
- Wechselrechte zwischen Cloud und lokal vertraglich sichern.
Quellen: Microsoft Learn (Gateway, Seite zuletzt aktualisiert am 10.06.2025 laut Microsoft; Berichtsserver), Stand Oktober 2026. Erfahrungswerte von Find-Your-BI. Auch ein Betrieb durch Dritte ist möglich, siehe BI as a Service.
Was 50 Nutzer in drei Jahren
wirklich kosten.
Rechenbeispiel von Find-Your-BI für 50 Nutzer über 36 Monate. Die Annahmen stehen offen in der Tabelle, Sie können sie mit Ihren eigenen Werten ersetzen. Der Lizenzpreis ist in allen Varianten gleich gesetzt, damit der Unterschied aus Betrieb, Server und Aufwand sichtbar wird. Eine breitere Sicht bietet Gesamtkosten eines BI-Projekts.
| Kostenposition | Annahme | Cloud | On-Premises | Hybrid |
|---|---|---|---|---|
| Lizenz50 Nutzer, 36 Monate | 15 € je Nutzer und Monat in allen Varianten (angelehnt an Tableau Standard ab 15 €) | 27.000 € | 27.000 € | 27.000 € |
| Server und HostingInfrastruktur | Cloud 50 € je Monat (Gateway-Server), On-Premises 400 € je Monat (2 virtuelle Server inkl. Backup), Hybrid 250 € je Monat (1 Server und Gateway) | 1.800 € | 14.400 € | 9.000 € |
| Betrieb und Administrationinterner Stundensatz 80 € | Cloud 5, On-Premises 12, Hybrid 8 Stunden je Monat für Nutzer, Rechte, Backup, Monitoring | 14.400 € | 34.560 € | 23.040 € |
| Updates und Tests3 Jahre | Cloud 1 Tag je Jahr Regressionstest, On-Premises 2 Versionswechsel zu je 3 Tagen, Hybrid 1 Tag je Jahr | 1.920 € | 3.840 € | 1.920 € |
| Einrichtungeinmalig | Cloud 3 Personentage, On-Premises 8, Hybrid 6 (Installation, Anbindung, Rechte) | 1.920 € | 5.120 € | 3.840 € |
| Summe 3 Jahreohne MwSt. | Summe der fünf Positionen | 47.040 € | 84.920 € | 64.800 € |
| je Nutzer und MonatSumme geteilt durch 1.800 | 50 Nutzer mal 36 Monate | 26,13 € | 47,18 € | 36,00 € |
Rechenbeispiel von Find-Your-BI, Stand Oktober 2026, kein Angebot. Annahmen: 8 Stunden je Personentag, Stundensatz 80 € intern, keine Ausfallkosten, keine Schulung, keine Datenmodellierung. Lizenzvergleichswert: Tableau. Reale Lizenzpreise weichen ab, etwa braucht der Power BI Report Server SQL-Server-Lizenzen mit Software Assurance oder Fabric F64+ (Microsoft Learn). Wenn Rechenzentrum und Administratoren schon vorhanden sind, sinken die lokalen Betriebskosten deutlich und der Abstand schrumpft.
Acht Fragen,
eine Betriebsform.
Gehen Sie die Fragen mit IT, Datenschutz und Fachbereich gemeinsam durch und halten Sie die Antworten schriftlich fest. Das Ergebnis gehört ins Lastenheft: Betriebsform im Lastenheft festlegen.
Welche Daten werten wir aus?
Listen Sie Datenklassen auf, etwa Umsatz, Personal, Kundendaten, Maschinendaten. Legen Sie fest, welche Klassen die Firma nicht verlassen dürfen oder nur in der EU verarbeitet werden.
Wo liegen die Quellen?
Zählen Sie Quellen in Cloud-Diensten und im eigenen Netz. Liegen die meisten Quellen schon in der Cloud, spricht das für Cloud BI. Liegen sie lokal, planen Sie ein Gateway ein.
Wer betreibt und pflegt das System?
Klären Sie, ob Ihre IT Patches, Backups, Monitoring und Gateways übernehmen kann. Ohne eigene Kapazität ist ein Betrieb durch den Anbieter meist die ehrlichere Lösung.
Welche Funktionen brauchen wir wirklich?
Prüfen Sie KI-Assistenten, Dashboards im Browser, Planung und Self-Service gegen die Funktionsliste der gewünschten Betriebsform. Fehlt etwas lokal, sollte es ein Muss-Kriterium sein.
Welche Region und Verträge sind Pflicht?
Sammeln Sie Vorgaben aus Kundenverträgen, Branchenregeln und Datenschutzkonzept. Daraus ergeben sich Verarbeitungsregion, Auftragsverarbeitungsvertrag und KI-Regeln.
Wie viele Nutzer und welche Lastspitzen?
Schätzen Sie Nutzerzahl, Rollen und Spitzenzeiten wie Monatsabschluss. Wachsen Nutzerzahl oder Datenmenge schnell, ist ein skalierbarer Dienst im Vorteil.
Wie sieht der Ausstieg aus?
Fragen Sie nach Exportformaten, Kündigungsfristen und Datenrückgabe. Planen Sie einen Rückweg, auch wenn Sie ihn nie nutzen wollen.
Was kostet die Variante über drei Jahre?
Rechnen Sie Lizenz, Server, Betrieb, Updates und Einrichtung für alle in Frage kommenden Betriebsformen. Nutzen Sie dafür die Struktur des Rechenbeispiels oben und Ihre eigenen Werte.
Die Reihenfolge entspricht der Praxis von Find-Your-BI (Erfahrungswert). Weiter geht es mit der BI-Shortlist nach Unternehmensgröße.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Cloud oder On-Premises im Mittelstand: was ist besser?
Für die meisten Mittelständler ist Cloud BI die bessere Wahl, weil sie schneller startet, weniger eigenen Betrieb braucht und KI-Funktionen einschließt. Laut Bitkom nutzen 90 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten Cloud-Anwendungen (Juni 2025). On-Premises ist besser, wenn Vorgaben zur Datenhaltung, ein vorhandenes Rechenzentrum oder lokale Maschinendaten dafür sprechen. Hybrid eignet sich bei gemischten Quellen. Die Entscheidungstabelle auf dieser Seite hilft bei der Einordnung nach sieben Kriterien, und die acht Entscheidungsfragen führen Sie zur passenden Betriebsform.
Ist Cloud BI DSGVO-konform?
Cloud BI kann DSGVO-konform sein, ist es aber nicht automatisch. Sie brauchen einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, eine geklärte Verarbeitungsregion und, falls Daten in Drittländer gelangen, eine Grundlage nach Kapitel V, etwa den Angemessenheitsbeschluss zum Datenschutzrahmen EU-USA oder Standardvertragsklauseln. Prüfen Sie außerdem Unterauftragsverarbeiter, KI-Verarbeitung und Support-Zugriffe. Eine EU-Region allein genügt nicht. Beziehen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten früh in die Anbieterauswahl ein und dokumentieren Sie die Prüfung für spätere Nachweise, etwa gegenüber Kunden, Wirtschaftsprüfern oder der Aufsichtsbehörde.
Gibt es Power BI On-Premises?
Ja, als Power BI Report Server. Er läuft lokal und veröffentlicht PBIX-, Excel- und RDL-Berichte. Nach Microsoft Learn (Stand Oktober 2026) setzt das Nutzungsrecht SQL-Server-Lizenzen mit Software Assurance oder eine Fabric-Kapazität ab F64 voraus. Der Berichtsserver hat mehr als 20 Funktionen des Dienstes nicht, darunter Dashboards, Q&A und Datenwarnungen. Wer diese Funktionen braucht, nutzt den Power BI Dienst und bindet lokale Quellen über ein Gateway an. Die Preise stehen unter Power BI Kosten.
Was kostet On-Premises BI?
Die Kosten setzen sich aus Lizenz, Server, Betrieb, Updates und Einrichtung zusammen. Im Rechenbeispiel von Find-Your-BI (Stand Oktober 2026) kostet die lokale Variante für 50 Nutzer über drei Jahre rund 84.920 €, die Cloud-Variante rund 47.040 € und die Hybrid-Variante rund 64.800 €. Der Unterschied entsteht vor allem durch Administration und Server. Die Werte beruhen auf offenen Annahmen, besonders auf dem internen Stundensatz von 80 Euro. Mit vorhandenem Rechenzentrum und Administratoren fällt der Abstand deutlich kleiner aus.
Können KI-Funktionen On-Premises genutzt werden?
Oft nicht oder nur eingeschränkt. Copilot in Power BI setzt laut Microsoft Learn eine kostenpflichtige Fabric-Kapazität ab F2 oder eine P-SKU im Dienst voraus. Qlik Answers ist nach Angabe von Qlik ein KI-Dienst, der in Qlik Cloud läuft. Der Power BI Report Server ist in der Vergleichstabelle von Microsoft nicht mit KI-Funktionen aufgeführt. Fragen Sie Anbieter deshalb konkret, welche KI-Funktion in welcher Betriebsform verfügbar ist, und lassen Sie sich die Antwort schriftlich bestätigen.
Was ist ein Gateway?
Ein Gateway verbindet lokale Datenquellen mit einem Cloud-Dienst. Das lokale Datengateway von Microsoft ist ein Windows-Client, der laut Microsoft Learn nur ausgehende Verbindungen zum Azure-Webdienst aufbaut, eingehende Ports sind nicht nötig. Es gibt einen Standardmodus für mehrere Nutzer und einen persönlichen Modus für eine Person. Sie betreiben und aktualisieren das Gateway selbst. Microsoft unterstützt nur die letzten sechs Versionen, planen Sie daher regelmäßige Updates und bei wichtigen Berichten ein Gatewaycluster ein.
Was bedeutet Hybrid BI?
Hybrid BI kombiniert Cloud und lokalen Betrieb. Typisch sind ein Cloud-Frontend mit lokalem Gateway oder ein lokales Data Warehouse, dessen freigegebene Modelle in der Cloud ausgewertet werden. Hybrid passt, wenn Quellen verteilt sind oder sensible Kerndaten im Haus bleiben sollen. Laut BARC stärken 51 Prozent der befragten Unternehmen ihre Hybrid-Cloud-Strategie (August 2025). Der Preis dafür ist ein doppeltes Rechte- und Betriebskonzept, das Sie von Beginn an planen und dokumentieren müssen.
Welche BI-Werkzeuge gibt es nur in der Cloud?
SAP Analytics Cloud wird von SAP als Cloud-Dienst angeboten, die SAP-Seiten nennen keine lokale Variante. Tableau Cloud und Qlik Cloud Analytics sind gehostete Dienste, ihre Hersteller bieten daneben aber Tableau Server und den Selbstbetrieb von Qlik Sense an. Jedox nennt auf seiner Webseite 2022.2 als letzten On-Premises-Release. Die Tabelle zu den Werkzeugen auf dieser Seite zeigt den Stand der Herstellerseiten im Oktober 2026, prüfen Sie ihn vor dem Vertrag erneut.
Wie wähle ich die Verarbeitungsregion bei Cloud BI?
Die Region legen Sie meist bei der Einrichtung des Mandanten fest. Bei Microsoft ist es die Home-Region des Mandanten, bei Metabase Cloud wählen Sie sie bei der Anmeldung, zum Beispiel Frankfurt, bei Zoho folgt sie dem Land der Anmeldung. Nennen Sie die Region im Vertrag und fragen Sie nach Sicherungen, Protokollen, KI-Verarbeitung und Support-Zugriffen. Eine spätere Verlagerung ist bei manchen Anbietern möglich, bei Metabase Cloud etwa über die Kontoeinstellungen, aber nicht bei allen.
Lässt sich von Cloud zurück zu On-Premises wechseln?
Ja, aber mit Aufwand. Ob der Rückweg gelingt, hängt von Exportformaten und Datenmodellen ab. Beim Power BI Report Server lassen sich PBIX-Dateien öffnen, Dashboards und Dienstfunktionen entfallen jedoch. Metabase und Apache Superset laufen in beiden Welten. Nach Erfahrung von Find-Your-BI sollten Sie den Rückweg im Vertrag absichern: Exportrechte, Datenrückgabe in einem offenen Format und faire Kündigungsfristen, bevor Sie unterschreiben und bevor Berichte, Schulungen und Prozesse auf einer Plattform aufgebaut sind und ein Wechsel teuer wird.
Welche Open-Source-BI-Tools laufen selbst gehostet?
Metabase und Apache Superset sind die bekanntesten Beispiele. Metabase lässt sich nach Herstellerangabe als Open Source kostenfrei für beliebig viele Nutzer selbst hosten, per JAR-Datei oder Docker. Apache Superset steht unter der Apache-Lizenz und wird nach der Administrator-Anleitung installiert. Die Lizenz kostet nichts, Betrieb, Updates und Absicherung bleiben Ihre Aufgabe. Wie Sie beides vergleichen und welche Zusatzkosten im Selbstbetrieb entstehen, etwa für Server, Updates, Backups und Fachpersonal, steht unter Open Source BI selbst hosten.
Was ist der Unterschied zwischen Cloud BI und BI as a Service?
Cloud BI beschreibt, wo die Software läuft. BI as a Service beschreibt, wer sie betreibt und weiterentwickelt. Bei BI as a Service übernimmt ein Dienstleister Betrieb, Datenmodelle und Berichte, oft auf Basis eines Cloud-Werkzeugs. Bissantz bietet zum Beispiel Managed BI Services für Cloud-Anwendungen an, bei denen der Kunde wählt, welche Aufgaben er auslagert. Wer wenig eigene BI-Kapazität hat, kann Cloud BI mit einem Servicemodell kombinieren und so den Betrieb entlasten, siehe BI as a Service.
So unterstützen wir
Ihre Entscheidung.
Find-Your-BI ist ein Werkzeug für die Softwareauswahl, kein Bewertungsportal: Es erfasst Anforderungen, erstellt eine begründete Shortlist, begleitet Demos und Vertrag und dokumentiert alles nachvollziehbar. Die Betriebsform gehört von Beginn an in die Anforderungen.
BI-Matching
0 €
KI-basierte Shortlist mit Top 20 BI-Systemen, Ergebnisse per E-Mail.
- Einmalig kostenfrei
- Freemium-Modell mit Anbieterkontakt nach Ihrer Einwilligung
Enterprise
900 €
Einmalig, inklusive Expertenbudget für Ihre Rückfragen.
- Individueller Anforderungskatalog als XLSX
- Analyse-Report als PDF, keine Datenweitergabe
End-to-End
8.000 €
Einmalig, persönliche Beratung durch BI-Experten von der Bedarfsanalyse bis zur Entscheidung.
- Bedarfs- und Marktanalyse, KI-assistiert
- Enterprise Matching und Selection Portal inklusive
BI Selection Portal
1.000 € einmalig oder ab 200 € im Monat
Anforderungen erfassen, Anbieter bewerten und im Team entscheiden, bis zur Vertragsunterschrift.
- Strukturierte Anforderungserhebung
- Kollaboration im Team
Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Details unter Preise und Modelle.
Die passende BI
für Ihre Betriebsform.
Lassen Sie uns die Betriebsform und eine Shortlist gemeinsam festlegen. Wir berücksichtigen Datenschutz, Quellen und Budget und führen Sie bis zur Entscheidung. Für allgemeine Fragen zu Cloud und On-Premises bei Unternehmenssoftware finden Sie weitere Hilfe bei Find-Your-Software.