Databricks oder Snowflake für BI.
Der Vergleich nach Entscheidungsfragen.
Databricks oder Snowflake für BI lässt sich nicht pauschal entscheiden: Snowflake kostet in Frankfurt ab 2,60 USD je Credit, Databricks SQL Serverless auf Azure 0,91 USD je DBU-Stunde. Entscheidend sind die Datenarbeit im Team, Cloud, BI-Werkzeug und Region, nicht eine Rangliste.
- Brandenburger Innovationspreis 2025
- Keine Provision, keine bezahlten Platzierungen
- Keine Weitergabe Ihrer Daten an Anbieter
- Für wen: Verantwortliche für BI, Controlling und IT im DACH-Mittelstand und in Konzernen, die eine Datenplattform für Berichte wählen.
- Im Überblick: Entscheidungsfragen zu Architektur, Abrechnung, Anbindung, KI, Region und Wechsel, 11 Dienste im Auszug, Rechenbeispiel und Prüffragen als CSV. Kein Ranking.
- Zahl: Im Rechenbeispiel liegen die Listenpreise zwischen 506,60 und 1.961,12 USD je Monat (Snowflake Verbrauchstabelle, Stand 29.10.2026, und Azure-Preisliste, abgerufen am 01.11.2026).
- Weiter: Grundlagen unter Data Warehouse für BI, die Microsoft-Alternative unter Microsoft Fabric Kosten.
Worin unterscheiden sich Databricks und Snowflake
für BI wirklich?
Für BI unterscheiden sich beide weniger in der Abfragefähigkeit als in Herkunft, Abrechnung und Team-Bedarf: Databricks kommt vom Lakehouse mit Delta Lake und Unity Catalog, Snowflake von der Cloud Data Platform mit Micro-Partitions, und beide unterstützen Apache Iceberg. Wer nur wenige Quellen hat, braucht vielleicht keine von beiden, siehe Data Warehouse für BI.
Databricks: Schwerpunkte laut Hersteller
- Lakehouse: Tabellen als Delta Lake im Cloud-Speicher, Delta ist das Standardformat
- Unity Catalog für Rechte, Metric Views für Kennzahlen
- SQL Warehouses als Serverless, Pro oder Classic
- Läuft auf AWS, Azure und Google Cloud
Snowflake: Schwerpunkte laut Hersteller
- Cloud Data Platform: Daten werden automatisch in Micro-Partitions gegliedert
- Virtuelle Warehouses in festen Größen, Abrechnung in Credits
- Semantic Views für Kennzahlen, Cortex Analyst für Fragen
- Läuft auf AWS, Azure und Google Cloud
Quellen: Databricks, Delta Lake, Databricks, Iceberg, Databricks, Metric Views, Databricks Preise, Snowflake, Micro-Partitions, Snowflake, Iceberg-Tabellen, Snowflake Preise, abgerufen am 01.11.2026. Einordnung von Find-Your-BI ohne Wertung, Stand November 2026.
Welche Alternativen gibt es zu Databricks und Snowflake?
11 Dienste im Auszug.
Neun weitere Dienste im Auszug tragen BI-Abfragen auf großen Datenmengen. Auswahlprinzip: Bezug zum DACH-Raum, jede Gruppe vertreten, Preis nur aus Herstellerquellen. Alphabetisch, ohne Wertung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Anbieter finden Sie im BI-Software-Katalog und über das kostenlose BI-Matching.
| Anbieter | Plattformtyp | Preis ab | Abrechnung laut Hersteller | Region und Betrieb | Passt vor allem bei | Profil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Amazon RedshiftAmazon Web Services | Cloud-Warehouse | Serverless 0,451 USD je RPU-Stunde, Frankfurt | RPU-Stunden oder Cluster, Speicher 0,0256 USD je GB und Monat | AWS-Region EU (Frankfurt) in der Preisliste | AWS-Umfeld, Rechenzeit nach Nutzung | |
| Azure Synapse AnalyticsMicrosoft | Cloud-Warehouse | Serverless SQL 5,00 USD je TB verarbeitet | Dedicated Pool nach DWU-Stunden, Serverless nach Volumen | Preisliste für Deutschland West Central | Bestehende Installationen, Umzug auf Fabric prüfen | |
| ClickHouse Cloud | Spaltendatenbank | Basic 0,2181 USD je Einheit und Stunde | Rechenleistung und Speicher getrennt, Speicher 25,30 USD je TB | Preisseite zeigt N. Virginia, EU-Region prüfen | Große Ereignisdaten, Technikteam | |
| Databricks | Lakehouse-Plattform | SQL Serverless 0,91 USD je DBU-Stunde, Azure Deutschland West Central | DBU je Stunde nach Compute-Typ, sekundengenau, Rabatt bei Verbrauchszusage | AWS, Azure und Google Cloud, Frankfurt auf AWS, Deutschland West Central in Azure | Daten-Engineering und BI auf einer Plattform | Zum Profil → |
| Exasol | Analysedatenbank | Personal kostenlos für eine Person, Enterprise in der Demo klären | Enterprise-Preise veröffentlicht Exasol nicht | Personal lokal oder in AWS, Azure, Exoscale, STACKIT, Betrieb der Enterprise-Edition vor Vertrag klären | Test in europäischen Clouds | |
| Google BigQueryGoogle Cloud | Serverless-Warehouse | On-Demand 6,25 USD je TiB, erste TiB je Monat frei | Gescannte Bytes oder Slot-Stunden, Speicher rund 0,023 USD je GiB und Monat | Frankfurt (europe-west3) und EU-Multiregion laut Google | Google-Umfeld mit Data Studio und Looker | |
| Microsoft FabricMicrosoft | SaaS-Plattform | F2 ab 282,66 € je Monat pay-as-you-go | Kapazität in Capacity Units, OneLake-Speicher getrennt | Deutschland West Central laut Microsoft Fabric Kosten | Microsoft-Umfeld mit Power BI | |
| Oracle Autonomous AI LakehouseOracle | Cloud-Warehouse | ECPU 0,31248 € je Stunde | Je ECPU und Stunde, eigene Lizenz anrechenbar | Preisliste in EUR, Region prüfen | Oracle-Datenbanken im Bestand | |
| SAP DatasphereSAP SE | SAP-Datenebene | In der Demo klären | Capacity Units nach Arbeitslast, kein Listenpreis | Cloud-Dienst auf SAP HANA Cloud | SAP als führendes ERP | Zum Profil → |
| Snowflake | Cloud-Datenplattform | Standard 2,60 USD je Credit, AWS Frankfurt | Credits je Warehouse-Größe, Speicher 24,50 USD je TB in AWS Frankfurt | AWS, Azure und Google Cloud, Frankfurt auf AWS und Google Cloud | Mehrere Clouds, Freigaben zwischen Konten | |
| Teradata | Enterprise-Warehouse | In der Demo klären, Abrechnung in Teradata Units | Fixed + Flex: fester Sockel plus Mehrbedarf | Teradata Cloud, Customer Cloud, On-Premises | Große Bestandsinstallationen im Konzern |
Preise laut Herstellerseiten, ohne Mehrwertsteuer, nicht umgerechnet, abgerufen am 01.11.2026: Snowflake Verbrauchstabelle (gültig ab 29.10.2026), Azure-Preisliste Databricks, Databricks Preise, AWS Redshift, Azure Synapse, ClickHouse, BigQuery, Exasol, Oracle, Teradata. Fabric wie auf Microsoft Fabric Kosten, Stand Oktober 2026. Die Spalte Passt vor allem bei ist eine Einordnung von Find-Your-BI.
Lakehouse oder Cloud Data Platform:
Welche Architektur passt zu BI?
Für BI zählt vor allem SQL-Zugriff mit klaren Rechten, und den bieten beide; die Architektur entscheidet über Offenheit und Katalog. Fünf Kriterien im Vergleich, ohne Wertung.
| Kriterium | Databricks | Snowflake | Was das für BI heißt |
|---|---|---|---|
| Grundidee | Lakehouse: Tabellen als Delta Lake auf Dateien im Cloud-Speicher, Delta ist das Standardformat | Cloud Data Platform: Daten werden automatisch in Micro-Partitions von 50 bis 500 MB gegliedert | Berichte brauchen SQL, beide liefern es; die Unterschiede liegen in Pflege und Offenheit |
| Offene Formate | Delta Lake mit offenem Transaktionsprotokoll, Iceberg-Tabellen in den Versionen 1 bis 3 als verwaltete und fremde Tabellen | Iceberg-Tabellen auf Apache Parquet, gedacht auch für Data Lakes, die Sie nicht in Snowflake speichern | Offene Formate senken den Wechselaufwand, ersetzen aber keine Exportprobe |
| Katalog und Rechte | Unity Catalog, bei Genie werden Daten mit den Rechten der jeweiligen Nutzer ausgewertet | Rollen und Rechte im Konto, feinere Governance-Kontrollen laut Preisseite ab Enterprise | Zeilen- und Spaltenrechte vor dem Vertrag mit drei echten Rollen testen |
| Rechenleistung für BI | SQL Warehouses als Serverless, Pro oder Classic; Serverless startet laut Doku typisch in 2 bis 6 Sekunden | Virtuelle Warehouses von XS bis 6XL, Mehrcluster ab Enterprise, Auto-Suspend und Auto-Resume standardmäßig an | Lastspitzen am Morgen: fragen Sie, wie schnell zusätzliche Leistung bereitsteht |
| Kennzahlen | Metric Views in Unity Catalog, abfragbar aus SQL, Dashboards, Genie und BI-Werkzeugen | Semantic Views als Objekt im Schema, abfragbar mit SELECT und in Listings teilbar | Kennzahlen einmal definieren, siehe Semantic Layer |
Quellen: Databricks, Delta Lake, Databricks, Iceberg, Databricks, Metric Views, Databricks, Genie einrichten, Databricks, SQL-Warehouse-Typen, Snowflake, Micro-Partitions, Snowflake, Iceberg-Tabellen, Snowflake, Warehouses, Snowflake, Semantic Views, Snowflake Preise, abgerufen am 01.11.2026. Spalte Was das für BI heißt: Einordnung von Find-Your-BI.
Wie rechnen Databricks und Snowflake ab,
und was kosten sie?
Beide rechnen nach Verbrauch ab, Snowflake in Credits mit 2,60 USD in Frankfurt (Standard) und Databricks in DBU mit 0,91 USD je Stunde für SQL Serverless auf Azure. Die Einheiten sind nicht vergleichbar, weil Größenstufen verschieden viele Einheiten verbrauchen.
DBU je Compute-Typ
Databricks Units (DBU) werden sekundengenau ohne Vorauszahlung abgerechnet; der Preis hängt von Cloud, Region, Tarif und Compute-Typ ab.
- SQL Serverless Premium: 0,91 USD je DBU-Stunde (Azure, Deutschland West Central)
- SQL Compute Pro: 0,72 USD, virtuelle Maschinen im eigenen Cloud-Konto kommen hinzu
- Je Stunde: 2X-Small 4 DBU, X-Small 6, Small 12, Medium 24
- Bei Azure bis zu 37 % Ersparnis durch vorab gekaufte Einheiten
Credits je Warehouse-Größe
Snowflake rechnet sekundengenau ab, mit 60 Sekunden Minimum beim Start eines Warehouses.
- XS 1 Credit je Stunde, jede Größe verdoppelt: S 2, M 4, L 8
- AWS Frankfurt: Standard 2,60 USD, Enterprise 3,90 USD, Business Critical 5,20 USD je Credit
- Cloud Services gebührenfrei bis 10 % der täglichen Warehouse-Credits
Was Daten kosten
Speicher ist bei beiden der kleinere Block.
- Snowflake: 24,50 USD je TB und Monat in AWS Frankfurt, nach Komprimierung
- Databricks: Daten liegen beim Cloud-Anbieter, Azure Data Lake Storage Gen2 heiß 0,0196 USD je GB und Monat
Pausen, Auto-Stop und Egress
Teuer wird es, wenn Rechenleistung ohne Last läuft oder Daten die Region verlassen.
- Snowflake: Auto-Suspend und Auto-Resume standardmäßig aktiv
- Databricks: Leerlauf kostet bis zum Auto-Stop, Standard 10 Minuten bei Serverless, 45 bei Pro und Classic
- Snowflake berechnet Datenabfluss in andere Regionen oder Clouds je TB; der EU Data Act streicht Egress-Gebühren beim Anbieterwechsel ab 12.01.2027
Quellen: Snowflake Verbrauchstabelle (gültig ab 29.10.2026), Snowflake, Warehouses, Azure-Preisliste Databricks, Databricks, SQL Warehouses anlegen, Azure Retail Prices API, EU-Kommission, Data Act, abgerufen am 01.11.2026, ohne Mehrwertsteuer, nicht umgerechnet.
Was kosten Databricks und Snowflake
bei 50 BI-Nutzern und 2 TB?
Im Beispiel liegen die Listenpreise zwischen 506,60 und 1.961,12 USD je Monat, weil Größenstufe, Edition und Cloud stark streuen; ein Sieger folgt daraus nicht. Annahmen: 50 BI-Nutzer, 2 TB Daten (1 TB gleich 1.000 GB), Warehouse läuft an 22 Tagen je 8 Stunden, also 176 Stunden je Monat, sonst gestoppt. Snowflake in AWS Frankfurt, On Demand, Databricks SQL Serverless Premium in Azure Deutschland West Central, jeweils in USD. Die Nutzerzahl wirkt über die Gleichzeitigkeit, nicht direkt auf den Preis. Nicht enthalten sind Datenaufnahme, BI-Lizenzen, Betrieb und Steuer, siehe BI-Projekt Kosten. Die Größenstufen sind nicht gleichwertig, die richtige zeigt der BI Proof of Concept.
| Plattform und Größe | Abrechnung | Rechnung je Monat | Summe je Monat |
|---|---|---|---|
| Snowflake Standard, Größe XS1 Credit je Stunde | Credits plus Speicher | 176 h × 1 Credit × 2,60 USD = 457,60 USD plus 2 TB × 24,50 USD = 49,00 USD | 506,60 USD |
| Snowflake Standard, Größe S2 Credits je Stunde | Credits plus Speicher | 176 h × 2 Credits × 2,60 USD = 915,20 USD plus 49,00 USD Speicher | 964,20 USD |
| Snowflake Enterprise, Größe Smit Mehrcluster-Option | Credits plus Speicher | 176 h × 2 Credits × 3,90 USD = 1.372,80 USD plus 49,00 USD Speicher | 1.421,80 USD |
| Databricks SQL Serverless, 2X-Small4 DBU je Stunde | DBU plus Speicher beim Cloud-Anbieter | 176 h × 4 DBU = 704 DBU × 0,91 USD = 640,64 USD plus 2.000 GB × 0,0196 USD = 39,20 USD | 679,84 USD |
| Databricks SQL Serverless, Small12 DBU je Stunde | DBU plus Speicher beim Cloud-Anbieter | 176 h × 12 DBU = 2.112 DBU × 0,91 USD = 1.921,92 USD plus 39,20 USD Speicher | 1.961,12 USD |
| Fragen in natürlicher Sprache1.000 Nachrichten je Monat | Cortex Analyst je Nachricht | 67 Credits × 2,60 USD = 174,20 USD; Genie-Preis im Databricks-Preisrechner prüfen | 174,20 USD plus Warehouse |
Quellen: Snowflake Verbrauchstabelle (gültig ab 29.10.2026, Tabellen 1(a), 2(a), 3(a) und 6), Azure-Preisliste Databricks und Azure Retail Prices API (Premium Serverless SQL 0,91 USD je DBU-Stunde, Data Lake Storage Gen2 heiß LRS 0,0196 USD je GB und Monat, Deutschland West Central), Snowflake, Cortex Analyst, abgerufen am 01.11.2026, Listenpreise ohne Mehrwertsteuer und Rabatte. Databricks auf AWS rechnet in USD nach der Preisliste von Databricks, die Werte weichen von Azure ab. Aus Auswahlprojekten: Rechnen Sie dieselbe Lastkurve mit Ihrem Datenvolumen durch und lassen Sie beide Anbieter die Rechnung schriftlich bestätigen, siehe BI-Lizenzverhandlung.
Wie binden Databricks und Snowflake
BI-Werkzeuge, Kennzahlen und KI an?
Power BI, Tableau und Qlik sind bei beiden Plattformen dokumentiert angebunden; Unterschiede liegen in Live-Abfragen, Kennzahlenschicht und KI. Konnektoren für Ihre Version prüfen Sie in der Demo.
| BI-Thema | Databricks | Snowflake |
|---|---|---|
| Power BI | Connector für SQL Warehouses auf AWS mit OAuth, Azure Databricks hat einen eigenen; Import und DirectQuery | Snowflake-Connector, allgemein verfügbar, mit Import und DirectQuery |
| Tableau und Qlik | Databricks-Konnektor in Tableau, Anbindung von Qlik Sense an Delta Lake dokumentiert | Snowflake-Konnektor in Tableau, Snowflake-Verbindung in Qlik dokumentiert |
| Live-Abfrage | Jede DirectQuery-Aktualisierung läuft auf dem SQL Warehouse und verbraucht DBU | Jede DirectQuery-Aktualisierung läuft auf einem Warehouse und verbraucht Credits |
| Kennzahlenschicht | Metric Views, abfragbar aus Power BI und Tableau; in Power BI per Native Query mit MEASURE() in DirectQuery | Semantic Views, abfragbar mit SELECT, in Listings teilbar |
| Fragen in natürlicher Sprache | Genie auf einem Pro- oder Serverless-SQL-Warehouse, Zugriff nach den Rechten der Nutzer | Cortex Analyst als REST API, 67 Credits je 1.000 Nachrichten plus Warehouse-Zeit; Snowflake empfiehlt Cortex Agents |
Quellen: Microsoft, Snowflake-Connector, Microsoft, Databricks-Connector, Databricks, Tableau, Databricks, Qlik Sense, Tableau Hilfe, Snowflake, Qlik Hilfe, Snowflake, Databricks, Genie, Snowflake, Cortex Analyst, abgerufen am 01.11.2026. Weiter: KI-Agenten in der BI.
Welche Plattform passt zu welchem Szenario?
Fünf typische Ausgangslagen.
Es gibt fünf typische Ausgangslagen, und in keiner entscheidet allein der Preis je Einheit. Prüfen Sie je Szenario Betrieb, Cloud und Daten-Engineering neben BI. Das Vorgehen beschreibt BI auswählen.
Wenige Quellen, SQL-Team
ERP, CRM und Excel speisen Berichte. Prüfen Sie zuerst, ob ein eigenes Warehouse nötig ist, siehe BI für Mittelstand und KMU.
- Auto-Stop außerhalb der Berichtszeiten festlegen
Beispiele: Databricks SQL, Snowflake
Streaming, Rohdaten, KI neben BI
Trägt dieselbe Plattform Streaming und große Rohdaten, zählt die Arbeit neben den Berichten. Databricks beschreibt Batch und Streaming auf einer Datenkopie, Snowflake nennt Snowpark.
- BI-Abfragen bekommen ein eigenes Warehouse
Beispiele: Databricks, Snowflake
Power BI, Entra ID, Fabric
Bei Power BI als Standard lohnt Fabric als dritte Option, siehe Microsoft Fabric Kosten. Azure Databricks rechnet Microsoft ab, Snowflake listet in Azure keine Region in Deutschland.
- Mirroring nach OneLake laut Microsoft
- Lesende: Power BI Kosten
Beispiele: Microsoft Fabric, Azure Databricks
Data Studio, Looker, BigQuery
Im Google-Umfeld liegt BigQuery nahe, On-Demand 6,25 USD je TiB. Databricks läuft auch auf Google Cloud, Snowflake bietet dort Frankfurt.
- Werkzeugvergleich: Looker Studio oder Power BI
Beispiel: Google BigQuery
Mehrere Domänen, Regionen, Rechte
Fachbereiche mit eigenen Datenprodukten brauchen Katalog, Freigaben und Kostenzuordnung je Domäne. Databricks beschreibt Unity Catalog als einheitliche Governance-Schicht mit Freigaben über Organisationen und Clouds, Snowflake beschreibt Data Sharing.
- Mandanten, Regionen und Rollout in der Demo zeigen lassen
Beispiele: Databricks, Snowflake, SAP Datasphere
Quellen: Databricks, Delta Lake, Databricks, Unity Catalog, Snowflake Preise, Snowflake, Regionen, Microsoft, Mirroring Snowflake, Microsoft, Mirroring Azure Databricks, Google, BigQuery Preise, abgerufen am 01.11.2026. Einordnung von Find-Your-BI ohne Wertung, Stand November 2026.
Wo liegen die Daten bei Databricks und Snowflake,
und wie gelingt DSGVO?
Beide Plattformen bieten Frankfurt und weitere EU-Regionen; die Auswahl unterscheidet sich je Cloud. Für Daten in Deutschland brauchen Sie die passende Region, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und Nachweise. Das ist keine Rechtsberatung. Siehe auch Cloud BI oder On-Premises.
Databricks-Regionen
Auf AWS nennt Databricks Frankfurt (eu-central-1), Irland, London und Paris; Serverless SQL ist in allen AWS-Regionen unterstützt. In Azure führt die Preisliste Deutschland West Central.
Snowflake-Regionen
Snowflake nennt AWS in Frankfurt, Zürich, Stockholm, Irland, London und Paris, Google Cloud in Frankfurt, den Niederlanden und London, Azure in Irland, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden. Eine Azure-Region in Deutschland steht nicht in der Liste.
Verträge und Nachweise
Beide Hersteller veröffentlichen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Listen der Unterauftragsverarbeiter. Fordern Sie Prüfberichte wie C5 oder ISO 27001 mit Datum an.
Quellen: Databricks, Regionen, Databricks, Serverless SQL, Databricks, Auftragsverarbeitung, Databricks, Unterauftragsverarbeiter, Snowflake, Regionen, Snowflake, Auftragsverarbeitung, Snowflake, Unterauftragsverarbeiter, BSI, Kriterienkatalog C5, abgerufen am 01.11.2026. Regionslisten ändern sich, prüfen Sie den Stand vor Vertragsschluss.
Was kosten Betrieb, Fachkräfte und ein Wechsel später?
Vier Posten neben der Rechnung.
Neben Rechenleistung und Speicher entstehen vier Posten: Betrieb, Fachkräfte, Wechselaufwand und Abhängigkeit. Feste Aufwandszahlen gibt es ohne Bestandsaufnahme nicht, siehe BI-Projekt Kosten.
Wer betreibt die Plattform?
- Databricks Serverless läuft in der Infrastruktur von Databricks, Pro und Classic in Ihrem Cloud-Konto
- Snowflake beschreibt sich als vollständig verwaltet
- Zuständigkeit für Kosten und Rechte vor dem Start klären
Welches Können braucht das Team?
- Für Abfragen und Modelle genügt SQL, bei Databricks kommen mit Daten-Engineering Spark und Python hinzu
- Einordnung von Find-Your-BI, Schulungsangebote nennen die Anbieter
Was wandert mit, was nicht?
- SQL-Dialekte unterscheiden sich, Databricks nennt für den Umzug aus anderen Warehouses den Dienst Genie Migrate
- Metric Views und Semantic Views sind getrennte Objekte, Kennzahlen entstehen neu
- BI-Berichte brauchen neue Quellen und Tests
Wie offen sind Formate und Verträge?
- Delta und Iceberg sind offene Tabellenformate, beide Plattformen unterstützen Iceberg
- Exportprobe vor dem Vertrag verlangen, siehe BI-Lizenzverhandlung
Quellen: Databricks, SQL-Warehouse-Typen, Databricks, Genie, Databricks, Delta Lake, Snowflake Preise, Snowflake, Iceberg-Tabellen, abgerufen am 01.11.2026. Aufwandstreiber und Fachkräfte-Einordnung von Find-Your-BI, Stand November 2026.
Typische Fehler beim Vergleich
von Databricks und Snowflake.
Vier Fehler lassen sich vor dem Vertrag vermeiden.
Nur Credit und DBU vergleichen
Die Größe S verbraucht bei Snowflake 2 Credits je Stunde, bei Databricks 12 DBU. Rechnen Sie immer die ganze Stunde mit Edition und Region.
Warehouse im Dauerbetrieb
Leerlauf kostet bis zum Auto-Stop. Legen Sie kurze Auto-Stop-Zeiten fest und prüfen Sie die Rechnung im ersten Monat.
Dashboards live auf Rohdaten
Jede DirectQuery-Aktualisierung kostet Rechenzeit. Aggregierte Tabellen und eine Kennzahlenschicht senken die Last, siehe Semantic Layer.
Test mit Beispieldaten
Bauen Sie zwei wichtige Dashboards mit echten Daten und Rechten nach, wie unter BI Proof of Concept beschrieben.
Einordnung von Find-Your-BI, Stand November 2026. Verbrauch laut Snowflake Verbrauchstabelle und Azure-Preisliste Databricks, Leerlauf laut Databricks, SQL Warehouses anlegen, abgerufen am 01.11.2026.
Prüffragen für Databricks und Snowflake:
als Vorlage für Ihre Anfrage.
Je Thema eine Frage, an der sich Angebote beider Plattformen deutlich unterscheiden. Laden Sie die Tabelle als CSV, tragen Sie die Antworten ein und vergeben Sie Punkte.
| Thema | Prüffrage an den Anbieter | Nachweis in Demo oder Angebot |
|---|---|---|
| Abrechnung | Was kostet unsere Lastkurve (50 Nutzer, 2 TB, 176 Stunden Rechenzeit je Monat) bei welcher Größe, Edition, Cloud und Region, und wann stoppt die Rechenleistung? | Schriftliche Rechnung mit Annahmen |
| Anbindung | Welche Konnektoren und Versionen für Power BI, Tableau, Qlik und Data Studio sind freigegeben, mit DirectQuery? | Konnektorliste und Vorführung mit unseren Berichten |
| Kennzahlen | Wie definieren wir Kennzahlen einmal und nutzen sie in allen Werkzeugen? | Beispiel mit Metric oder Semantic View |
| KI-Fragen | Was kosten Fragen in natürlicher Sprache je 1.000 Nachrichten, und wessen Rechte gelten? | Preisblatt und Rechtetest mit zwei Rollen |
| Region | In welcher Region liegen Daten, Sicherungen und KI-Verarbeitung, und lässt sich die Region ändern? | Vertragsanlage mit Region |
| Auftragsverarbeitung | Welche Unterauftragsverarbeiter sind beteiligt, und wie informieren Sie über Änderungen? | Vertrag nach Art. 28 DSGVO und aktuelle Liste |
| Ausstieg | In welchen Formaten exportieren wir Daten und Modelle, und was kostet der Datenabfluss? | Exportprobe im Proof of Concept |
Die Spalten für Antwort und Punkte sind leer. Die Datei öffnet in Excel oder LibreOffice.
Fragen von Find-Your-BI, Stand November 2026. Aus Auswahlprojekten: Senden Sie beiden Anbietern dieselbe Lastkurve und dieselben zwei Dashboards, sonst sind Angebote nicht vergleichbar. Weitere Kriterien sammelt die BI Lastenheft Vorlage.
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Databricks oder Snowflake: Was ist für BI besser?
Für BI ist keine der beiden Plattformen pauschal besser: Beide liefern SQL-Zugriff, Konnektoren zu Power BI, Tableau und Qlik, Regionen in Frankfurt und eine Kennzahlenschicht. Die Unterschiede liegen in Herkunft, Abrechnung und Team: Databricks kommt vom Lakehouse mit Daten-Engineering, Snowflake von der Cloud Data Platform mit Credits je Warehouse. Entscheiden Sie nach Cloud, Fachkräften und Lastkurve und bauen Sie zwei echte Dashboards auf beiden Seiten nach, wie der BI Proof of Concept es beschreibt.
Was ist der Unterschied zwischen Databricks und Snowflake?
Der Unterschied liegt im Ursprung der Architektur: Databricks ist ein Lakehouse, dessen Tabellen standardmäßig im offenen Format Delta Lake auf Dateien im Cloud-Speicher liegen, Snowflake gliedert Daten automatisch in Micro-Partitions von 50 bis 500 MB unkomprimierter Daten. Beide unterstützen Apache Iceberg. Abgerechnet wird in DBU bei Databricks und in Credits bei Snowflake (Herstellerdokumentation, abgerufen am 01.11.2026). Für Berichte zählt am Ende der SQL-Zugriff, die Tabelle oben stellt fünf Kriterien gegenüber.
Was kostet Snowflake?
Snowflake rechnet Rechenleistung in Credits ab: Standard kostet in AWS Frankfurt 2,60 USD, Enterprise 3,90 USD und Business Critical 5,20 USD je Credit, Speicher 24,50 USD je TB und Monat (Snowflake Verbrauchstabelle, gültig ab 29.10.2026, On Demand, ohne Mehrwertsteuer). Ein Warehouse der Größe XS verbraucht 1 Credit je Stunde, S 2, M 4, abgerechnet wird sekundengenau mit 60 Sekunden Minimum. Im Rechenbeispiel mit 176 Stunden je Monat kostet XS in Standard 506,60 USD inklusive 2 TB Speicher.
Was kostet Databricks?
Databricks rechnet nach Verbrauch in DBU je Stunde und sekundengenau ab, ohne Vorauszahlung. In Azure, Deutschland West Central, kostet SQL Serverless Premium 0,91 USD und SQL Compute Pro 0,72 USD je DBU-Stunde (Azure-Preisliste, abgerufen am 01.11.2026). Eine Größe 2X-Small verbraucht 4 DBU je Stunde, Small 12. Speicher liegt beim Cloud-Anbieter, bei Pro und Classic kommen virtuelle Maschinen hinzu. Bei Azure sind bis zu 37 % Ersparnis durch vorab gekaufte Einheiten möglich, Preise je Cloud und Region unterscheiden sich.
Was ist ein Credit bei Snowflake und eine DBU bei Databricks?
Ein Credit ist bei Snowflake die Abrechnungseinheit für Rechenleistung, eine DBU (Databricks Unit) bei Databricks. Beide werden je Stunde und sekundengenau abgerechnet, aber Größenstufen verbrauchen verschieden viele Einheiten: Snowflake S 2 Credits je Stunde, Databricks Small 12 DBU. Der Preis je Einheit hängt von Edition oder Tarif, Cloud und Region ab. Vergleichbar werden die Plattformen deshalb nur über eine Rechnung für dieselbe Lastkurve, wie sie das Rechenbeispiel oben für 50 Nutzer zeigt.
Welche Plattform passt für den Mittelstand mit 50 BI-Nutzern?
Im Mittelstand mit 50 BI-Nutzern tragen beide Plattformen die Last, die Wahl folgt Cloud, Team und Kosten Ihrer Lastkurve. Im Rechenbeispiel mit 2 TB und 176 Stunden Rechenzeit liegen die Listenpreise zwischen 506,60 und 1.961,12 USD je Monat, je nach Größe, Edition und Cloud. Prüfen Sie zuerst, ob ein Warehouse nötig ist, siehe BI für Mittelstand und KMU. Im Microsoft-Umfeld gehört auch Microsoft Fabric Kosten als dritte Option in die Shortlist.
Welche Plattform passt für Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden oder Konzerne?
Ab 500 Mitarbeitenden und im Konzern zählen weniger Einstiegspreise als Katalog, Rechte, Mandanten und Kostenzuordnung je Fachbereich. Databricks beschreibt Unity Catalog als einheitliche Governance-Schicht mit Freigaben über Organisationen und Clouds, Snowflake beschreibt Data Sharing und Regionen in mehreren Clouds. Datenabfluss zwischen Regionen berechnet Snowflake je TB, der EU Data Act streicht Egress-Gebühren beim Anbieterwechsel ab 12.01.2027. Lassen Sie sich Rollout, Regionen und Rechte zeigen und bewerten Sie beide mit denselben Prüffragen.
Lassen sich Power BI, Tableau und Qlik anbinden?
Ja, Power BI, Tableau und Qlik lassen sich an beide Plattformen anbinden. Microsoft führt die Konnektoren für Databricks und Snowflake als allgemein verfügbar, mit Import und DirectQuery, Tableau dokumentiert beide, Qlik beschreibt die Snowflake-Verbindung, und Databricks beschreibt die Anbindung von Qlik Sense an Delta Lake (Herstellerdokumentation, abgerufen am 01.11.2026). Jede DirectQuery-Aktualisierung verbraucht Rechenzeit. Prüfen Sie Version, Authentifizierung und Kosten in der Demo mit Ihren echten Berichten und Ihrer Lastkurve.
Was ist ein Lakehouse, und braucht BI eines?
Ein Lakehouse speichert Daten als Dateien in offenen Tabellenformaten wie Delta oder Iceberg und bietet darauf Warehouse-Funktionen wie Transaktionen und SQL. BI braucht kein Lakehouse, sondern SQL-Zugriff mit klaren Rechten, den Warehouse und Lakehouse gleichermaßen bieten. Ein Lakehouse lohnt sich, wenn dieselbe Datenbasis auch Streaming, große Rohdaten oder KI tragen soll. Databricks nutzt Delta Lake als Standardformat, Snowflake kann Iceberg-Tabellen lesen. Die Grundlagen erklärt Data Warehouse für BI, Begriffe das BI Glossar.
Gibt es Rechenzentren in Deutschland, und ist die Nutzung DSGVO-konform?
Ja, beide Hersteller bieten Frankfurt als Region an: Databricks auf AWS (eu-central-1) und in Azure Deutschland West Central, Snowflake auf AWS und Google Cloud. In Azure listet Snowflake keine Region in Deutschland. DSGVO-konform nutzen Sie die Dienste mit EU-Region, Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und geprüften Nachweisen wie dem BSI-Katalog C5. Beide Hersteller veröffentlichen einen Vertrag und Listen ihrer Unterauftragsverarbeiter (Stand 01.11.2026). Das ist keine Rechtsberatung, klären Sie Einzelfälle mit Ihrer Datenschutzstelle.
Was sind Databricks Genie und Snowflake Cortex Analyst?
Genie und Cortex Analyst beantworten Fragen in natürlicher Sprache zu Ihren Daten. Genie ist die KI-Erfahrung von Databricks, läuft auf einem Pro- oder Serverless-SQL-Warehouse und wertet Daten nach den Rechten der Nutzer aus. Cortex Analyst von Snowflake erzeugt SQL über eine REST API und kostet 67 Credits je 1.000 Nachrichten, die Warehouse-Zeit für das erzeugte SQL kommt hinzu; Snowflake empfiehlt den Umstieg auf Cortex Agents. Das ist keine Wertung, prüfen Sie die Genauigkeit mit Ihren Kennzahlen, siehe Semantic Layer.
Wie groß ist der Wechselaufwand zwischen Databricks und Snowflake?
Der Aufwand hängt von Zahl der Berichte, Modelle, SQL-Besonderheiten und Rechte ab, feste Zahlen gibt es ohne Bestandsaufnahme nicht. Offene Formate wie Delta und Iceberg erleichtern das Mitnehmen von Daten, Kennzahlen in Metric Views oder Semantic Views müssen neu angelegt werden, BI-Berichte brauchen neue Datenquellen und Tests. Databricks nennt für den SQL-Umzug aus anderen Warehouses den Dienst Genie Migrate. Verlangen Sie vor dem Vertrag eine Exportprobe und halten Sie den Ausstieg schriftlich fest.
Die passende Datenplattform
für Ihre Berichte.
Das BI Selection Portal ist das Werkzeug für die Softwareauswahl: Anforderungen sammeln, eine begründete Shortlist erhalten, Demos bewerten, den Vertrag prüfen und alles nachvollziehbar dokumentieren. KI-Funktionen laufen mit eigenen, lokal betriebenen Modellen.